Seven Summits für „Normalos“ …

Dr. med. Karl Flock aus dem deutschen Weilheim hat sich einen Lebenstraum erfüllt: Er hat die höchsten Berge von sieben Kontinenten bezwungen, die so genannten „Seven Summits“.

Im TOYOTA-Magazin wurde seine Geschichte abgedruckt und ich muss sagen: ich war beeindruckt!

ein Weilheimer bezwingt die sieben höchsten Berge der einzelnen Kontinente

Ein Weilheimer bezwingt die sieben höchsten Berge der einzelnen Kontinente - Klicken zum Vergrößern und lesen!

Da ist der KIBO (Kilimanjaro, Uhuru Peak, Afrika) dabei, auf dem ich auch schon gestanden habe und auch der Aconcagua in Südamerika, der nächste Berg auf meiner Wunschliste.
Auch der Elbrus als höchster europäischer Berg ist relativ einfach zu besteigen, irgendwann werde ich auch von diesem Berg herab schauen …
Beim Elbrus denke ich immer, wie schön doch der kalte Krieg funktioniert hat. Da haben Generationen von Schülern eingetrichtert bekommen, dass der Mont Blanc der höchste Berg sei – Pustekuchen.
Hinter den 7 eisernen Vorhängen bei den 7 bösen Kommunisten liegt ein Berg, der noch viel höher ist als der Mont Blanc, dort, im tiefen Kaukasus.

Die Carstensz-Pyramide in Australien (Puncak Jaya) ist auch noch eine Herausforderung, der man sich stellen kann, anders aber sieht es bei den drei letzten der „Seven Summits“ aus.
Ist der Mount Vinson in der Antarktis mit seinen 4.892 Metern trotz der immensen Kälte noch bezwingbar, aber spätestens der Mount Everest als höchster Berg Asiens hat es wirklich in sich.
Es ist dabei nicht nur die Höhe und die Kälte, das kleine Zeitfenster, das man für die Besteigung hat und die manchmal monatelange Warterei im Basis-Camp auf dieses kleine Zeitfenster. Zwar gilt der Mount Everest für einen 8.000-er Berg als relativ leicht zu besteigen, aber das ist eben auch relativ, auch mit Sauerstoff-Maske und dem entsprechenden Training.

Den größten Respekt allerdings habe ich vor dem tödlichsten Berg der Welt, dem Mount McKinley in Alaska. Obwohl er nur 6.195 Meter hoch ist und damit kaum höher ist als der Kibo sind nirgendwo so viele Menschen gestorben wie an diesem Berg. Innerhalb von Minuten kann die gefühlte Temperatur von relativ erträglichen -30 Grad auf -60 Grad abfallen, weil starke Winde ihren Teil dazu beitragen. Jeder, der da oben war, ist für mich ein echter Held.

Der Mount McKinley - der kälteste und tödlichste Berg der Welt!
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