Nummer 73 lebt …

Stell Dir vor es ist der Allgäu Panorama Marathon Ultra Trail und Du gehst nicht hin …

Sonthofen

Dabei wären die 3.000 Höhenmeter, die zu bewältigen wären, bestimmt hilfreich im Hinblick auf den kommenden UTMB. Und mit der Länge von rund 67km ist der Allgäu Panorama Marathon Ultra Trail auch mehr als nur eine Trainingseinheit.
Und der Lauf geht unter anderem durch das „Kleine Walsertal“, eines der Fleckchen Erde, von dem ich als Kind geglaubt habe, dass es einen schöneren Ort auf diesem Planeten geben könne, weil die bunt gefärbten Ahornblätter überall auf den Wegen herumlagen und ich diese Blätter zu lieben lernte.

Und um noch etwas Salz in die offene Wunde zu streuen: es liefen fast alle mit, die mir lieb und teuer waren:

Hans-Peter Gieraths aus Bad Neuenahr, mir dem ich mir noch letzte Woche die Nacht um Köln herum um die Ohren geschlagen habe,
Achim Knacksterdt aus Mainz, meine liebe Begleitung und mein Pacemaker beim SwissJuraMarathon im Juni,
Wilma Vissers, die herzliche Holländerin, die am schweizer Vierwaldstätter See lebt und mit der ich so viel Spaß beim SwissJuraMarathon hatte,
Peter Wiedemann von der LG DUV, dem lieben badischen Freund, den ich immer wieder bei Rolf Mahlburgs Läufen treffe,
Walti Schäfer, der unermüdliche schweizer Bergläufer, der nicht nur durch die Organisation des TransSwiss unsterblich wurde und die vielen anderen, die ich beim Überfliegen der Teilnehmerlisten nicht fand, kurzum: ich fehlte!

Dabei war ich schon lange angemeldet: als Nummer 73 war ich einer der ganz besonders frühen Anmelder.

Sonthofen2
Aber es ging nicht. Wirklich nicht. Nicht nur, dass ich gestern Nacht bis kurz vor Mitternacht noch in Oberhausen arbeiten musste, um auf einem Sommerfest superschöne Tassen und MousePads zu fertigen und ich schon die Nacht hätte durchfahren müssen, um noch pünktlich in Sonthofen anzukommen, auch der Zustand meiner Zehen, vor allem des zweiten Zehs rechts am rechten Fuß machen mir Sorgen. Und ich habe noch immer Wasser in den Beinen und das sollte bis zum UTMB am kommenden Freitag Nachmittag abgeschwollen sein.

Also „bye bye“ kleines Walsertal, „bye bye“ liebe Lauffreunde und „bye bye“ zur Illusion, noch etwas wirklich Großartiges vor dem UTMB erlaufen zu können.
Schade eigentlich, es hätte sehr schön werden können …

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