Molekularküche als Messe-Event …

Am Dienstag Abend waren meine Frau Gabi und ich eingeladen auf die „Citroen Connaisseur Lounge“ in der Halle 8 auf der IAA in Frankfurt.

Eine "Connaisseur Lounge" zum Relaxen!

Eine "Connaisseur Lounge" zum Relaxen!

IAA? Ich war noch nie auf dieser Messe gewesen und ich war sehr erstaunt, was da so alles angeboten wird. Von Krise jedenfalls war keine Spur zu sehen.
Ein von Brabus getuntes Mercedes G-Klassemodell für unglaubliche 535.000 EUR hat mich dabei am meisten entsetzt.

DSC_4786(2)

Aber alles andere als entsetzlich war das, was uns dort auf der „Citroen Connaisseur Lounge“ kredenzt wurde. Es war ein Erlebnis für viele Sinne, für die Augen, die Ohren und nicht zuletzt auch für den Geschmack. Diese Kochrichtung „Molekularküche“ wurde eigentlich vor 15 Jahren in Spanien erfunden und bekommt hier immer mehr Anhänger. In Spanien heißt diese Art der Küche auch Avantgarde Küche“, ich finde, das klingt einfach besser als der technische Begriff „Molekularküche“, der in Deutschland verwendet wird.

Grundsätzlich wird bei dieser Art von Küche versucht, Aggregatszustände von Speisen anders zu verändern als gewöhnlich. Dabei erinnert der Einsatz von Spritzen durchaus auch an die Drogenabhängigen auf dem Bahnhofsklo. Hier werden flüssige Dinge beim Erhitzen fest, andere Leckerchen werden in Stickstoff in Sekundenschnelle geräuchert, da gibt es einen luftigen Schaum, der in der Optik an die heimische Badewanne erinnert, aber lecker nach Bacardi schmeckt. „Bacardiluft“ wurde das dann genannt.

DSC_3969
DSC_5120

So gab es eine klare Steinpilz-Consommé mit molekularer Petersiliennudel aus der Spritze, in Assamtee geräuchterter Mozzarella mit Feigenwürfeln und Tomatengelee, um nur ein paar Leckereien der „Molekularküche“ zu nennen.
Wirklich faszinierend aber war der Blütenzauber, eine Variation verschiedener besonderer Wildkräuter (Apple Blossoms, Majii Leaves, Oyster Leaves, Pinocchio Leaves, Szechuan Buttons, Szechuan Cress und Honey Cress). Super schön anzusehen und ein Geschmack … vom Feinsten. Ein Blatt, das tatsächlich wie eine Auster schmeckt, Blüten, die stark nach grünen Äpfeln schmecken und Kresse, die nach scharfem Wasabi-Meerrettich schmecken. Genial!

DSC_3970
Aufgelockert wurde der Abend durch „Hot Sax“. Vier hübsche Saxophon-Spielerinnen der Gruppe „Hot Sax Club“ ließen uns träumen, am Tisch oder an der gut sortierten Cocktail-Bar. Die größte Überraschung für mich aber war, dass die Köche gewissermaßen Nachbarn sind. Sie kommen aus dem Leverkusener „Restaurant Schloss Morsbroich“ und betreiben „nebenbei“ noch die „KIRBERG Catering“.

Gut gekocht, Jungs, Ihr werdet mich wiedersehen!

Edit am 07.02.2011: Vincent Schmalbach betreibt eine Webseite, auf der es ein kostenloses eBook zum Thema „Molekulare Küche“ zum downloaden gibt. Schau Dir das doch einfach mal an … http://molekulare-kueche.biz

DSC_4716
DSC_4986

SA, 12. 09. 2009 – Bonner Rundschau

Am Samstag vor einer Woche staunte ich nicht schlecht.
Erst hatte ich einen Anruf eines Lauffreundes erhalten, in dem ich gebeten wurde, die tagesaktuelle „Bonner Rundschau“ zu kaufen, was ich auch sogleich tat.
Schon auf der Titelseite ging das Staunen weiter: ein „Teaser“, ein „Anreißer“ wies schon auf der Titelseite auf einen Bericht über meinen UTMB-Lauf hin.

Titelseite Bonner Rundschau vom 12. September 2009

Titelseite Bonner Rundschau vom 12. 09. '09 (Vergrößern durch klicken!)

Und dann folgte auf der ersten Seite des „Lokalsports“ ein langer Bericht über den UTMB, auf den ich recht stolz bin.

Seite 37 der Bonner Rundschau vom 12. 09. '09 (Vergrößern durch klicken!)

Seite 37 der Bonner Rundschau vom 12. 09. '09 (Vergrößern durch klicken!)

Ich fand es klasse, dass dieser Lauf so stark beachtet wurde – und Du? Wie fandest Du den Artikel? Stimme doch ab …

113 Träger … und dennoch gescheitert!

Kilimanjaro
Zum Glück gehören wir nicht zu den Menschen, die alles mit Geld zu lösen versuchen. Der Milliardär Roman Abramovic dachte wohl, dass es sehr leicht sein muss, ganz oben auf dem Uhuru Peak zu stehen, dabei weiß die Wissenschaft, dass etwa 5% der Menschen biologisch gar nicht in der Lage sind, in dieser Höhe zu atmen. Und diese Gruppe von Menschen könnte dieses Manko auch nicht durch fleißiges trainieren ausgleichen. Ob aber Roman Abramovic fleißig trainiert hat? Ich bezweifle das sehr. Ich aber freue mich darüber, dass ich ihm wenigstens hierin etwas voraus habe. Die Ankunft auf dem Gipfel des einstmals „höchsten Berges Deutschlands“, der ehemaligen „Kaiser Wilhelm Spitze“, bei der man sich absichtlich in der Höhe vermessen hat, damit Deutschland auch einen echten 6.000-er Berg hat, diese Ankunft war schon etwas ganz Besonderes damals. Dieses Foto vom 12. Februar 2005 belegt das:

UhuruPeak

(klicken zum Vergrößern)

Was lernen wir daraus? Ein Träger genügt!

Прости(те) пожалуйста [prasstiti pashalussta] Herr Abramovic!

Aktuelles von der Webseite PROMIFLASH.DE

Endlich kann ich mich noch ein wenig mehr auf den „Marathon des Sables“ im April 2010 freuen, denn wir bekommen vielleicht eine prominente Mitläuferin. Niemand Geringeres als die Pop-Queen Madonna will mit uns schwitzen und mit uns leiden. Respekt!
Nach Joey Kelly wäre Madonna die zweite Musikerin, die zur Ultraläuferin wird. Und falls sie wirklich startet, dann versprechen wir anderen Läufer alle, dass wir sie über die Strecke tragen werden, wenn sie uns jeden Abend ein Schlaflied singt.
Bei SWR3 würde man diese Abendkonzerte dann „HAUTNAH“ nennen, Konzerte für nur ganz wenige Hörer und die sind so nah am Star wie es uns wohl nie wieder gelingen würde.
Auf auf, Madonna! Wir freuen uns auf Dich!

Aber lies den Artikel selbst:

Übernimmt sich die Pop-Queen?

Madonna trainiert für 230 Kilometer-Marathon

Ob sich Madonna (51) da nicht ein wenig zuviel zumutet? Die Pop-Queen will nun an dem berüchtigten „Marathon des Sables“ teilnehmen. Der dauert insgesamt 6 Tage und umfasst 230 Kilometer. Bis April hat Madonna noch Zeit, zu trainieren. Sie soll ihrem Management bereits aufgetragen haben, diesen Zeitraum für sie frei zu halten, damit sie auf jeden Fall teilnehmen kann.

Und das, obwohl Madonna bei einem ihrer Konzerte gleich zwei Mal in Ohnmacht gefallen war! Mit ihren 51 Jahren ist sie nun mal nicht mehr die Allerjüngste. Will sie das vielleicht nicht wahrhaben und muss sich mit solchen abenteuerlichen Aktionen ständig selbst beweisen, wie fit sie noch ist? Der „Marathon des Sables“ wird immerhin als härtester Lauf der Welt gehandelt.

Wir wünschen Marathonna trotz aller Zweifel viel Erfolg!

Aus den Hinterhöfen dieses Landes …

Keiner soll sagen, dass es keine Fans von Läufern gibt …

… wie in diesem Hinterhof, wo jemand in einer Bettwäsche schläft, die mich in der Nacht auf der Treppe von Radebeul beim „Sächsischen Mt. Everest Treppenmarathon“ zeigt. Daneben hängt noch eine Bettwäsche mit einem Foto von meiner Lieblingstochter Milena und mir …

Collage4

Die Bettwäsche anderer Leute oder was man in deutschen Hinterhöfen entdecken kann ...