Benno – gesünder geht nicht …

Zum Thema „etwas zum Lachen“ hat Benno Hellwig eine Mail geschickt, die so lustig war, dass ich sie hier kurz erwähnen will. Vorausschicken will ich aber, dass ich nicht nur die drei „Guttenberg-Tastenkombinationen“ STRG+A, STRG+C und STRG+V gewählt habe, sondern ich habe ordentlich nachgefragt, ob ich die Rückmeldung seiner „Gesundheitskasse“ an dieser Stelle verwenden darf.
Dieser Hinweis sei als meine Fußnote gestattet …

Benno hatte also eine Idee, nämlich die, nach dem von seiner „Gesundheitskasse“ angebotenen „Fitnesscoach“ anzufragen. Dieses Programm ist fraglos löblich, es schadet ja nicht, ein paar Couch-Potatoes auf die Wege, das Spinning-Fahrrad oder das Laufband zu bekommen.

Was aber passiert, wenn sich „jemand wie wir“ dort meldet, also Leute, die durchaus wissen, dass nach 7 Kilometern langsamen Laufens noch etwas geht, die schon so sagenhafte Leistungen wie 80 Minuten Ausdauersport hinbekommen?
80 Minuten, das sind, je nach Tempo, vielleicht 11, vielleicht auch 17 Kilometer laufen.
Ich finde ja, solchen Leuten ist nicht mehr zu helfen.

Die „Gesundheitskasse“ schließt sich da gerne meinem Urteil an und schreibt Benno:

„Die Gesundheitskasse rät:

Ihr TK-Gesundheitscoach -> Anmeldung Fitnesscoach

Inhaltsbereich

Anmeldung zum Fitnesscoach

Danke für Ihr Interesse an unserem Fitnesscoach.

Sie haben angegeben, dass Sie problemlos länger als 80 Minuten am Stück Ausdauersport betreiben können. Damit haben Sie bereits ein sehr hohes Leistungsniveau erreicht. Unser Fitnessprogramm richtet sich in erster Linie an Anfänger, Wiedereinsteiger oder ambitionierte Freizeitsportler. Somit können wir Ihnen bei Ihrem Leistungsstand leider kein adäquates Programm anbieten.

Zurück …“

Zurück aufs Sofa, fragen wir uns hier?
Und wir fragen uns, was wir aus dieser Antwort lernen.

Da wäre zum Einen, dass wir keine ambitionierten Freizeitsportler sind. Was aber sind wir dann? Professionals?
Dann wäre die passende Antwort: „Liebe TK-„Gesundheitskasse“, darf ich Euch meine Kontonummer mitteilen?“

Zum Anderen lernen wir daraus, dass es kein Interesse der TK-„Gesundheitskasse“ daran gibt, dass wir allzu gesund sind. Das ist auch logisch, weil ja nur am Kranken Geld verdient wird.
Gesundheit ist da ein eher hinderliches Gut, leichte chronische Krankheiten sind ideal, für die Pharmaindustrie, für die Ärzte und Krankenhäuser und auch für die „Gesundheitskassen“, denn nur durch Ausgaben begründen sich anteilige Verwaltungskosten.

Warum, frage ich mich, werden dort bei der „Gesundheitskasse“ nicht auch Trainings- und Fitnessprogramme für Halb-Marathonis, Marathonis und auch für Ultramarathonis hinterlegt?

Bei mir bleibt dann also der Verdacht, dass Bennos „Gesundheitskasse“ entweder im Hinblick auf den kommenden Karneval gedacht hat, dass Lachen auch gesund ist und sie Bennos Lachmuskeln trainieren wollte oder dass es sich beim dem „Fitnesscoach“ nur mal wieder um eine Alibi-Veranstaltung handelt, die die „Gesundheitskasse“ ziert, ohne allzu hohe Ziele zu verfolgen.

Und was sagt Benno dazu? „Allemalache“ hat er geschrieben.

Und das tun wir dann auch …

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2 Kommentare zu “Benno – gesünder geht nicht …

  1. Ja also, ich les` das so, dass Benno da Trainer werden wollte… Coach ist doch Trainer, oder?

    Und natürlich sind die jetzt ein wenig hilflos, weil er nunmal schon sehr gut trainiert ist. Die definieren einen „ambitionierten Freizeitsportler“ eben anders….vielleicht eben nicht sooooo, einfach anders eben!
    Mensch, lasst die doch.
    Wir machen ja doch das, was wir wollen.

    Mit sportlichem Gruß, Andreas

  2. Benno wollte nicht Trainer werden. Benno wollte von der TK online „gecoached“ werden. Das ist ja an sich keine schlechte Idee. Schade ist nur, dass die TK Ihre Versicherten bei einer Ausdauerfähigkeit von mehr als 80 Minuten als nicht mehr trainierbar einordnet.

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