Misty Lake statt iTheme 2

ScreenShotKennst Du diesen, meinen Vorsatz für 2014:
„Einige Sachen sollen sich im neuen Jahr ändern!“
Oft gehört, aber nicht immer folgen dann auch Taten daraus.

Auch ich habe mir vorgenommen, in 2014 einige Sachen zu ändern, klar, im „sich-etwas-vornehmen“ sind wir ja alle ganz routiniert. Aber was soll ich denn ändern?

Da war doch der alte Mann, der noch auf dem Totenbett vom Katholizismus zn den Protestanten konvertiert ist. Der altvertraute katholische Pfarrer war entsetzt und fragte nach, warum er das denn getan hätte, noch dazu so kurz vor dem wahrscheinlichen Tod. Und die Antwort war einfach und verblüffend: „Es ist doch besser, es stirbt einer von denen, statt einer von uns!“

Gut, sollte ich also das Rauchen wieder anfangen, damit ich es mir zum Vorsatz nehmen könnte, eben das wieder aufzugeben?
Oder sollte ich doch wieder Alkohol trinken, nur, um das wieder einschränken zu können. „Ab heute keinen Alkohol mehr“ ist ja doch etwas hart, ein einfaches „ab heute will ich weniger Alkohol trinken“ reicht doch auch aus, oder?
Immerhin kann ja keiner kontrollieren, was „weniger“ ist. Weniger trinken, weniger rauchen, gesünder essen, alles ist halt relativ. Und in der eigenen Gegenüberstellung mit dem Vorjahr ist für Andere nun wirklich nicht greifbar.
Was also auch immer da passiert, Du stehst vor Dir selbst und den Deinen immer einigermaßen gut da.

Dieses kleine Blog betreibe ich ja nun seit 2009, seit kurz nach meinem ersten 24h-Lauf in Delmenhorst und kurz vor der ersten UTMB-Teilnahme. Es gab seither ein klitzekleines optisches Relaunch, das aber war so klitzeklein, dass es eigentlich gar nicht aufgefallen ist. Mir zumindest nicht.
Und deshalb soll die erste Änderung des Jahres 2014 sein, diesem kleinen Blog ein neues Mäntelchen anzuziehen.
Ich habe dieses Mäntelchen, liebevoll „Misty Lake“ genannt, in der mittlerweile richtig großen Theme-Gallerie von WordPress gefunden. Es löst das „iTheme 2“ ab, das meine Beiträge bisher gewärmt und ummantelt hat.

Es ist bei neuen Mänteln ja oft so, dass die hier oder da am Anfang noch etwas enger oder etwas schlapprig sitzen. Hier ist das natürlich genauso. Und weil ich ja alles selber mache wird das vielleicht auch noch ein paar Tage lang so sein, aber ich passe an, wo es geht und wo ich es finde.
Manche Bilderchen müssen kleiner gemacht werden, andere sollten noch wachsen und manche müssen sogar komplett neu gestylt werden. Und vor allem bei den alten Beiträgen werde ich nicht umhin kommen, festzustellen, dass die halt nicht alle optisch optimiert werden können, wenn der zeitliche Einsatz dafür im Rahmen bleiben soll.
Egal, es sollte ja im Leben sowieso mehr um Inhalte gehen als um Formen.

So soll „Misty Lake“ mich und Dich zumindest durch das Jahr 2014 begleiten. Wenn Du willst, dann schreibe mir doch, wie Du diesen „nebligen See“ findest, was Dir daran gut gefällt und was Dich eher stört: thomas.eller@marathonundlaenger.de.
Ansonsten wünsche ich Dir und mir ein wenig Freude mit neuen Farben und einer leicht geänderten Anordnung. Und ich verbinde für mich mit dem Wechseln des Mantels noch die Hoffnung, dass es auch zusätzliche Optionen gibt, durch die sich ungeahnte neue Möglichkeiten auftun.

„Einige Sachen sollen sich im neuen Jahr ändern!“
Dieses Blog beginnt jetzt damit, genau jetzt …

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2 Kommentare zu “Misty Lake statt iTheme 2

  1. Das richtige Theme zu finden ist suuuuper schwer. 🙂
    Ich habe mich auch darum gedrückt, in dem ich einfach ein altes WordPress-Standardtheme verwendet habe.

    Die Navigation oben ist ja noch nicht so ganz stimmig und die rechte Seitenleiste ist schon seeeeeeeehr lang.
    Eventuell schaust du mal, ob du einige Sachen eventuell unter den Inhaltsbereich schieben kannst (Stichwort „footer widgets“). Hab mir das Theme jetzt nichts selbst angeschaut.

    🙂

    • Upps, da merkt der alte Mann, dass er mit jungen Leuten spricht!
      „Footer widgets“ – ich habe, so viel ich weiß, nur eine Seitenleiste für die Widgets. Am liebsten hätte ich ja ein Theme gefunden, das meine Texte kürzt und mit HIER WEITERLESEN auf eine Unterseite verweist. Aber die, die das anbieten, haben mir allesamt nicht gefallen.

      Ja, das „richtige“ Theme zu finden ist schwer. Und es wird zunehmend schwerer. Am Anfang, 2009, gab es nur rund 30 Themes bei WordPress, unter denen Du wählen konntest. Heute ertrinkst Du in Alternativen und fast wöchentlich kommen Neue dazu. Und dann ist es wie im Restaurant: Du entscheidest Dich für etwas, glaubst, das richtige gewählt zu haben, bis Du auf den Nachbartisch schaust und siehst, was der Nachbar gewählt hat …

      Danke für Deinen Kommentar!

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