Merci, thank you, danke schön!

Das Jahr 2014 geht, Zeit für einen Rückblick.
Und Zeit, herzlich DANKE zu sagen, danke zuerst einmal an Dich, die / der Du mich in diesem Jahr hier begleitet hast. Ohne das Gefühl, dass das eine oder andere Wort, der eine oder andere Satz und der eine oder andere Ausdruck diese kleine Welt ein wenig verändern konnte, wäre die Zeit, die ich ins Schreiben investiert habe, vergebens gewesen.
DankeNicht alles lief gut in 2014. Um ehrlich zu sein, vieles lief nicht gut. Da war eine ganze Serie von DNFs, erst im wunderschönen Andorra, dann beim SIT in der Schweiz und abschließend auch beim PTL in Chamonix. Auch mein Plan, ganz auf den Pik Lenin hinauf zu kommen, hat nicht funktioniert.
Unter all diesen Dingen leide ich, freilich unter manchen mehr, unter anderen weniger.

Aber da waren auch großartige Dinge in 2014. Da war die Brocken-Challenge und da waren die 230 Kilometer von Gerhard Börners JUNUT. Und da waren die Inseln. Gran Canaria, Mallorca, Menorca. Und da war der Grand Union Canal zwischen Birmingham und Little Venice in der aufregenden Stadt London. Gerade dieser Lauf war wohl das Highlight dieses Jahres, nicht nur, weil es der längste Lauf des Jahres war, sondern weil der Marathon-Weltmeister Christian Hottas aus uns deutschen Startern ein „Team Germany“ gebastelt hat, mit einheitlichen Trikots und mit einem gemeinsamen Spirit. Dort habe ich neue Freunde gewinnen können und das war so schön, dass ich auch im kommenden Jahr unbedingt wieder nach Birmingham muss.
Für all diese Läufe und auch die, die ich hier nicht erwähnt habe, danke ich von Herzen. Und ich danke auch denen, die ich bei diesen Läufen begleiten oder die ich dort kennenlernen durfte.

Aber ich will mich auch bei einzelnen Menschen bedanken, ohne die mein Jahr 2014 weniger aufregend gewesen wäre.
Allen voran danke ich Thomas Schmidtkonz, der mich Anfang des Jahres gebeten hat, für seine Seite Laufspass.com zu schreiben. Manchen Leser konnte ich dadurch zusätzlich gewinnen und das Schreiben bekam für mich einen neuen Sinn.
Ohne die enge Freundschaft zu Michi Raab und TRAIL-MANIAK wäre ich auch oft verloren gewesen. Zwar konnte ich am Lauf „Top of Germany“ auf die Zugspitze wegen meiner Achillessehnenprobleme nicht teilnehmen, aber ich hatte in Michi stets einen Freund und Berater an meiner Seite.
Stets an meiner Seite war auch mein Lauffreund Achim Knacksterdt, mit dem ich seit Langem den RheinBurgenWeg organisieren darf. Einen besseren Freund könnte ich mir nicht wünschen und wenn ich dieses Jahr oder für kommendes Jahr das eine oder andere Problem verursacht habe, sei es durch meine Sprunghaftigkeit, sei es durch meine teils einsamen Entscheidungen, so weiß ich, dass er all das wieder ausbügelt.

Zuletzt will ich noch drei Menschen und Unternehmen erwähnen, die mir den Weg in 2014 leichter gemacht haben. Da ist, Ladies first, Beate Gabelt und Sziols. Und da ist Hannes Asam und X-BIONIC. Und da ist, „last but not least“ auch noch Joe Voglsam und fitRABBIT.
Unterstützer sind wichtig, ich bin aber auch in jeder Hinsicht von den Sziols-Brillen überzeugt, ich liebe das X-BIONIC Outfit und ich genieße meine tägliche Portion fitRABBIT.
BlogAber in 2014 war auch die Endlichkeit des Lebens so nah wie selten. Erst verstarb tragisch mein Freund Basti Haag nur 150 Meter unter dem Gipfel eines 8.000ers. Ich hatte Basti erst einige Wochen vorher am Pik Lenin kennen und schätzen gelernt. Sein Tod traf mich tief.
Und kurz danach traf mich der Tod meines Bruders Wolf noch tiefer. Wenn sich jemand entschließt, einen Ausweg zum Leben zu wählen, dann bleibt neben der Trauer auch Schuld, Unverständnis und Orientierungslosigkeit übrig.
Ruhet in Frieden, Basti und Wolf. Ich will mir die Worte von André Gaballier leihen und sage: „Einmal sehen wir uns wieder…!“
Und bald schon sehen auch wir uns wieder.
Das Jahr 2015 kommt, Zeit für eine Vorausschau.
Vieles ist schon geplant, vereinbart und angedacht und bei einigen dieser Events werden wir uns hoffentlich sehen können und vielleicht das eine oder andere Wort miteinander austauschen können.
Die Highlights sind natürlich die Inseln, Madeira, Mallorca, Menorca und Korsika. Auch England ist ja eine Insel und vielleicht, ganz vielleicht, kommt auch wieder Gran Canaria dazu.
Und da sind die Laufpremieren, der BVG Trail am schönen Gardasee, der Ultratrail Lamer Winkel, bei dem ich seit langem mal wieder mit meiner Gabi laufen darf.

Für die zweite Hälfte des Jahres habe ich nur wenig geplant. Vieles hängt dabei davon ab, ob ich bei der Lotterie zum UTMB Glück habe oder nicht. Auf jeden Fall sind da die 100 Meilen von Günter Bruhn, aber es wird noch vieles geben, das diese zweite Jahreshälfte garniert.

Ich kann aber auch nicht über 2015 erzählen, ohne zwei Läufe zu erwähnen, die mein Herz erfüllen. Die fünfte Ausgabe des RheinBurgenWegs wird auch diejenige sein, die am meisten Freunde zusammenführt. Achim und ich mussten nicht eine einzige Einladung verschicken, der Lauf war auch ohne die sofort übervoll.
Und mein ganzes Denken und Fühlen ist zurzeit überschwemmt mit den Gedanken an den KÖLNPFAD. Mein erster KÖLNPFAD ist die dritte Ausgabe des KÖLNPFADs, die beiden ersten wurden in 2009 und 2011 von Wolfgang Olbrich durchgeführt.
Mein Ziel ist es dabei, einen Lauf anzubieten, bei dem einige ganz neue und eigene Ideen in den Ultralauf eingeführt werden. An jedem der vier Verpflegungspunkte soll es ein kleines und unverwechselbares Highlight geben und es ist meine Hoffnung, dass die große Mehrheit der Teilnehmer am Ende sagen, dass Köln die schönste Stadt der Welt ist und nun auch einen Ultralauf hat, der zu dieser Stadt passt.
KölnpfadGroße Ziele, Wünsche und Aufgaben also.
Packen wir es an. Und wenn Du mir dabei helfen magst, dann freue ich mich über alles, was ich erleben darf.
Ich freue mich auf das kommende Jahr, auf den guten Kerl.
Aus Frankreich kommt ja der Aphorismus: „Das kommende Jahr ist ein guter Kerl.“
Lass‘ uns also gemeinsam beweisen, dass dieser Aphorismus stimmt.

Merci, thank you, danke schön!

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5 Kommentare zu “Merci, thank you, danke schön!

  1. Danke trailshredder … schön, dass wir uns auch im RL kennen.

    Nie werde ich unsere schöne Zeit im Deutschen Haus vergessen. Und ohne Dich hätte ich 2013 den Doppelstart sicherlich nicht gewagt.

    Dir auch alles Gute für 2015!

  2. Nanana, so halb eingeladen hast du mich für den RheinBurgenWegLauf aber schon .. vielleicht aber auch in der Gewissheit, dass ich mich nicht getraut hätte mich anzumelden? 😉

    In dem Sinne. Das wird ein Top-Jahr! Ich bin höchstgradig motiviert.

    • Ja, das schon. Aber wir konnten, mussten auf die Rundmail verzichten, die sonst an die „üblichen Verdächtigen“ geht, sonst hätten wir zu oft „No“ sagen müssen.

      Ich bleibe auch dabei: der RBW ist als Gruppenlauf in drei verschiedenen Geschwindigkeiten ein idealer Einstieg für Novizen, Wiedereinstieg nach einer längeren Laufpause und Konditionshochhalter für die, die solche und längere Strecken stemmen können,.
      Und „viel schön“ ist das Event auch noch. Du wirst es lieben!

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