Die Marke des Tages: 78,6

Am Montag Morgen waren 7 Tage Heilfasten vorbei, der Entlastungstag davor und der Aufbautag danach waren ebenfalls vorbei. Ich traute mich auf die Waage.
Zu diesem Zeitpunkt hätte ich gerne Wetten abgeschlossen und angenommen, ich war sehr gespannt darauf, was ich zu lesen bekam.

Die Marke des Tages war 78,6! 78,6 Kilogramm, so wenig hatte ich gewogen, als ich noch ein junger Mann war!

Waage

Natürlich werde ich das Gewicht schnell wieder nach oben treiben müssen, vor allem, weil mein Kreislauf seit Samstag sehr problematisch wurde. Ich habe angefangen, mir Sorgen zu machen, weil ich nicht mehr aus dem Stuhl aufstehen konnte, ohne Schwindelgefühle zu haben. Und beim Tennis am Sonntag Morgen war ich platt und habe immer wieder kurze Aussetzer gehabt, kleine Millisekunden, in denen ich nichts realisiert habe. Keine guten Voraussetzungen beim Volley. Und so spielte ich auch.

Seit gestern esse ich also wieder normal: Obst zum Frühstück, ein Käse-Brötchen als Zwischenmahlzeit, eine Suppe mit Brot zu Mittag und leckere Bandnudeln zum Abend. Und ich habe mir nach dem Laufen am Abend noch eine Flasche „Desperados“ gegönnt. Und ich habe fast zwei Kilogramm zugenommen. An einem Tag.
Die Kreislaufschwäche ist vorbei, ich laufe wieder, ich esse wieder und ich freue mich auf Ultra-Yogi und seine Freunde, auf den Samstag, auf den „schrägen O. Weg“.

Desperados

Heilfasten – Tage 6 und 7

Morgen früh ist alles vorbei …

… und ich freue mich auf die Birne, die ich mir schon am Anfang der Woche gekauft habe, damit sie schön reif ist, wenn ich sie mir zum Frühstück gönne!

Der sechste Tag war interessant: eingebunden in viel Arbeit habe ich überhaupt nicht gemerkt, dass ich nichts essen konnte. Der Einlauf am Morgen war hervorragend, ich hielt ihn ausnehmend lange und ich machte auch das Ölziehen fast 60 Minuten lang. Nach dem Motto „Viel hilft viel!“ wollte ich einfach mal übertreiben.

Grundsätzlich war es ein toller Tag mit der üblichen, schon oft erwähnten enormen Wassermenge. Aber am  späten Nachmittag und am Abend habe ich eine recht skurrile Szenerie erlebt: meine Schwägerin feierte ihren Geburtstag und als wir als Familie dort eintrafen, gab es das Übliche. Kuchen, Torte, Kaffee, Sahne …
… alles isst, außer ich.

Am Abend das Gleiche: es gab erst eine Kürbiskernsuppe mit Pesto, eigentlich sehr lecker, weil ich weiß, dass meine Schwägerin eine hervorragende Köchin ist …
… alle essen, außer ich.

Danach gab es Schweinelendchen mit schwäbischen Spätzle-Nudeln. Das bei uns, die wir seit Jahren fleischlos leben! Und es gab kein Gemüse, keinen Salat dazu …
Also aß mein Sohn die Nudeln trocken, meine Tochter und meine Frau aßen gar nichts …
… alle essen, außer die Familie Eller.

Der siebte Tag, heute, begann euphorisch und ich fühlte mich großartig. Ich fragte mich: wozu überhaupt noch essen? Ich hatte keinerlei Verlangen mehr danach. Das ist schon erstaunlich, oder?
Andererseits hatte ich schon zwei kleine Dellen in der Bauchdecke, obwohl rechts und links noch ein kleines Fettpölsterchen zu sehen ist. Zu sehen sind aber jetzt auch meine Rippen, das hatte ich als junger Mann immer – und ich habe es stets gehasst. Jetzt habe ich es wieder! Also doch wieder essen?

Am Vormittag hatte ich schon sehr früh einen Termin im Büro, so früh, dass ich weder zum Ölziehen noch zum Einlauf kam und zu Mittag hatten wir einen Auswärtstermin in Weilerswist. Dort gab es zwei Suppen, Canapées en masse und alkoholfreie Getränke, auch Wasser, dieses jedoch nur mit Kohlensäure. Da ich mein stilles Wasser „Pur Born“ vergessen hatte, musste ich also auf das Blubberwasser ausweichen und ich trank zwei Flaschen davon innerhalb von vielleicht 90 Minuten.

Als wir wieder zu Hause waren, war ich platt. Gehen geht kaum mehr, meine Oberschenkel vibrieren und ich fühle mich richtig schlecht und schwach. Vielleicht hilft mir die übliche „Suppe“ aus einem Teil Gemüsesaft und drei Teilen Wasser weiter, aber während ich das schreibe, hoffe ich sehr, dass morgen früh ist und ich mit dem Fastenbrechen beginnen darf. Momentan würde ich unter keinen Umständen noch einen Tag an die Heilfasten-Kur dranhängen.
Ist das so wie bei meinem Läufen? Auch da will ich nicht einen Meter weiter laufen, ich fange irgendwann an, im Kopf die Kilometer herunter zu zählen und so schaltet auch mein Gehirn auf „Schluss!“ und im Ziel beispielsweise eines Marathons frage ich mich dann stets: „Wie kannst Du 50, 60, 72,7, 75, 84,4, 100, 166, 171 oder sogar 177,520 Kilometer laufen? Ich bin doch heute wieder am Ende!“ Aber irgendwie geht immer alles, wenn Du Deinen Geist auf dieses größere Ziel programmierst! Oder liegt es daran, dass ich mir heute keinen Einlauf machen konnte, der eigentlich elementar zum Heilfasten gehört?

Aber dieses Heilfasten hat mir gezeigt, dass der Muskelabbau doch deutlich fühlbar ist, wenn Du nicht allzu viel Sport in der Woche treiben kannst. Und diese Woche war ich mangels Zeit und Motivation wirklich faul: ich bin nicht ein Mal gelaufen und ich habe nur eine Stunde lang Tennis gespielt.

Morgen werde ich nach den zwei Stunden Tennis Doppel noch 90 Minuten lang mit meiner Frau laufen gehen, am Abend spiele ich noch einmal eine Stunde Tennis Einzel.
Ab Montag wird dann wieder täglich gelaufen, am Freitag Abend beginnt dann das winterliche Spinning, damit ich wieder einigermaßen wiederhergestellt bin für den „schrägen O. Weg“ rund um Oberhausen mit dem Ultra-Yogi Jörg Schranz. Auf diesen Lauf freue ich mich zum einen deshalb, weil ich Jörg bisher noch nie persönlich kennengelernt habe und zum anderen, weil mein Lauffreund des SwissJuraMarathons, Achim Knacksterdt, der mit mir beim Marathon des Sables in Marokko sein wird, angedeutet hat, uns zu begleiten. Da der „schräge O. Weg“ ein Gruppenlauf ist, bleibt viel Zeit, mit den beiden ausgiebig über das Laufen und mir noch unbekannte Läufe zu reden.

Das Fastenbrechen morgen habe ich mir so gedacht: zum Frühstück gibt es eine Birne, in kleine und kleinste Stücke zerteilt. Nach dem Tennis gibt es eine Kürbissuppe, die aber keine Sahne enthält. Und am Abend will ich mir einen Rohkost-Teller gönnen, vielleicht auch mit einer kleinen Flasche Radler oder einem französichen Merlot! Das wäre dann mein erster bescheidener Alkohol nach bald 14 Tagen.

Noch 12 Stunden bis zur Birne …

Fastenbrechen

Heilfasten – Tage 4 und 5

Meine Heilfasten-Tage 4 (gestern) und 5 (heute) liefen relativ unspektakulär.
Immer wieder meine Süppchen, meinen Tee und das Wasser zu erwähnen, macht wenig Sinn, anders als normal waren nur die turnusmäßigen Einläufe mit dem Irrigator.
Gestern habe ich es lange versucht, aber ich bin gescheitert. Das warme Wasser wollte einfach nicht in meinen Darm laufen. Egal, was ich versucht habe, es blieb nur bei einem kleinen Teil der 750 – 1.000 ml, die ich als Soll aufnehmen sollte. Irgendwann habe ich es dann aufgegeben und habe mich für das Büro fertig gemacht.
Heute musste ich schon sehr früh zu einem Kunden in der Kasseler Gegend, also blieb gar keine Zeit für den Einlauf, alles nicht wirklich optimal.

Heilfasten3

Vielleicht hatte ich deshalb heute auch ein wenig zu leiden. Vor allem während der Autofahrt litt ich unter Hungergefühlen und an Unkonzentriertheit, obwohl ich permanent getrunken habe. Und als ich dann wieder im Büro war, zitterte ich leicht und ich muss wohl auch sehr bleich und fahl ausgesehen haben. Also legte ich mich ab 17 Uhr ein wenig „aufs Ohr“. Aber nach einer Stunde ging es mir wieder gut, der Kreislauf war wieder stabil und das Frieren auch vorbei.

Eines war auch interessant. Ich habe gestern Abend mit meinem Sohn eine Stunde Tennis lang gespielt und ich habe gemerkt, wie sehr mich das angestrengt hat. Bei einem kurzen Ball bin ich vier, fünf Schritte nach vorne gelaufen und sofort war der Puls oben. So schwach habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Und beim Aufschlag passte die Koordination über Kopf auch nicht gut, vor allem am Anfang hatte ich große Probleme damit, den Bewegungsablauf zu kontrollieren.

Heute habe ich das Ölziehen sogar auf 60 Minuten ausgedehnt. Nach dem Motto „Viel hilft viel!“ habe ich als erstes meinen Suppenlöffel in den Mund genommen und während des Duschens, des Anziehens und auch in der halben Stunde im Büro, wo ich meine Mails angesehen habe, zog ich das Öl durch die Zähne und spuckte die Öl-Speichel-Gift-Mischung erst aus, als ich kurz vor der Abfahrt war.  Da war dann gerade noch genug Zeit, um meine Zähnchen ausgiebig zu putzen.

Ein großes Problem gestern Abend war auch, dass mein Sohn Pascal meine Lieblingsnudeln gekocht hat. Die leckeren „Spirelli“, die gedrehten Nudeln. Und diese briet er dann im Rührei und so ist es eine meiner liebsten Speisen. Das duftete so lecker! Und zum großen Überfluss haben meine Tochter Milena und Pascal noch nicht einmal alles aufgegessen. Dann lagen die Sachen offen in der Küche und rochen bis ins Wohnzimmer herein. Da macht man sich schon ein paar Gedanken und beneidet die Heilfasten-Kur-Kollegen, die sich während der Heilfasten-Kur in ein Kloster begeben.

Insgesamt freue ich mich schon auf den Sonntag. Endlich wieder etwas essen, endlich wieder mit der Familie zusammen sitzen und speisen. So wie es jetzt ist, ist es schon ein wenig unkommunikativ. Die Familie isst am Esstisch und ich sitze ein paar Meter weit weg. Es wird jetzt Zeit, das wieder zu ändern. Aber die zwei Tage morgen und übermorgen bekomme ich auch noch hin.

Wegen der Erfahrung beim Tennis aber habe ich beschlossen, am kommenden Wochenende gar nicht zu laufen. Ich bin sicher, dass es die richtige Entscheidung ist. Nicht nur die drei toten Läufer in Detroit in der vergangenen Woche belegen, dass man fit sein sollte, wenn man läuft.
Dafür laufe ich aber am Samstag in der kommenden Woche nahe meiner Schwiegermutter. Die wohnt in Moers. Wo aber genau? Das erzähle ich wohl morgen …

Heilfasten – Tag 3

Der dritte Tag meiner Heilfasten-Kur war ohne große Höhepunkte. Es geht mir sehr gut und ich habe mein Programm neben der Arbeit konsequent durchgezogen. Am Morgen erst der Einlauf, den ich sogar über 15 Minuten lang in mir gehalten habe und dann wurde getrunken, getrunken und wieder getrunken.
Zuerst gab es eine Kanne Pfefferminz-Tee, richtig heiß, weil mir allgemein eher kalt ist. Das Kältegefühl resultiert übrigens aus dem Heilfasten, weil der Blutdruck gesenkt ist und daher der Körper nicht so gut durchblutet wird.

Anschließend habe ich viel Wasser getrunken und gegen Mittag habe ich mir ein warmes Süppchen gegönnt. Ein warmes Süppchen heißt beim Heilfasten, dass Du ein wenig Gemüsesaft nimmst, diesen mit viel heißem Wasser verlängerst und das Ganze dann genüsslich Löffelchen für Löffelchen schlürfst. Durch die Verdünnung bleibt nichts als buntes warmes Wasser, aber dennoch tut das so gut, dass ich mir am Nachmittag noch solch ein Süppchen gemacht habe.

Und ich war einkaufen. Ich bin sehr stolz auf mich, weil mich der Bäcker im Laden genausowenig angemacht hat wie die anderen Lebensmittel im Laden. Aber alles hat sehr intensiv gerochen, intensiver als ich es bislang kannte. Gefunden habe ich beim Einkauf im EDEKA endlich den Rote-Bete-Saft, den ich gestern im REWE nicht bekommen konnte. Und auch diesen Saft habe ich sehr stark verdünnt gleich noch getrunken.

Gesund und wohlschmeckend - die rote Knolle, die ich so sehr liebe!

Gesund und wohlschmeckend - die rote Knolle, die ich so sehr liebe!

In der Heilfasten-Gruppe haben wir uns lange über die Wirkung des Heilfastens im Körper unterhalten. Die Heilpraktikerin Barbara Retterath, die Leiterin der Gruppe, erzählte von dem durch den Entzug von Nährstoffen gierigen Blut, das dann im ganzen Körper auf die Suche nach Nährstoffen geht. Dabei werden aus dem Bindegewebe und den Fettzellen auch die Gifte herausgelöst, die über die Haut und über den Urin ausgeschieden werden. Das wiederum bedeutet, dass Reinlichkeit ganz besonders wichtig ist, aber Du weißt, dass die Gifte, Schlacken und Schadstoffe ihren Weg aus dem Körper heraus finden.

Und wir haben über die Ernährung im Allgemeinen geredet. Ich war mit meiner Einstellung zum Kaffee trinken, zum Fleischkonsum, zum Zuckerkonsum und zu Molkereiprodukten ziemlich alleine. Barbara Retterath aber versteht mich gut und teilt viele meiner Ansichten, aber sie ist erheblich diplomatischer in der Formulierung dieser Ansichten, während ich mich leicht in eine messiastische Rolle rede. Es ist halt eines meiner Lieblingsthemen. Also sind unter anderem die Themenkomplexe Geschmacksverstärker, Suchtmacher, Säure/Basen-Haushalt und die Verwertung von Abfällen diskutiert worden.

Auf jeden Fall habe ich mich heute Abend dazu entschlossen, ab morgen früh wieder etwas anzufangen, was ich früher lange Monate lang gemacht habe, das ich aber in den letzten Jahren vergessen habe.
Noch erzähle ich nichts davon, da musst Du Dich noch bis morgen gedulden. Andeuten will ich aber, dass es sich um eine alte russische präventive Heilmethode handelt.

Zum Abschluss des Tages habe ich mir noch zwei Gläser des verlängerten Rote-Bete-Safts gegönnt, um dann früh zu Bett zu gehen …

Morgen gibt es mehr!

Heilfasten – Tag 2

Der zweite Tag meiner Heilfasten-Kur war wirklich gut, was das Wohlfühl-Gefühl betrifft. Geschäftlich hatten wir zwar einigen Ärger, weil unser MS Exchange Server über das Wochenende beschlossen hat, es anders zu wollen als wir, dennoch war das ein guter Tag für mich.

Ich begann wieder mit dem Einlauf mittels des Irrigators, für den ich mir recht viel Zeit gelassen habe, weil ich sowieso sehr früh wach war und nicht mehr in Bettchen liegen bleiben wollte. Dann kochte ich und mischte mir meine Getränke für den Bürotag. Zwei Kannen Tee, eine Kanne mit einem frischen Pfefferminztee und eine mit einem kräftigen Malventee und 3 Liter einer Wasser/Saft-Mischung, die zu 70% aus stillem Wasser und zu 30% aus biologischem Gemüsesaft besteht. Noch habe ich einen Liter zu trinken, wahrscheinlich muss ich mir heute Abend einen neuen Krug anmischen.

Du sollst während des Heilfastens täglich zwei bis drei Liter trinken, gerne auch vier Liter. Da ich auch im normalen Leben sehr viel trinke, denke ich, dass ich auch diese Heilfasten-Trinkmenge ein wenig erhöhen darf. Fünf bis sechs Liter sollten es am Ende des Tages also schon sein, finde ich.
Das exzessive Trinken hält auch den Magen voll und den Hunger klein. Eigentlich habe ich überhaupt keine nennenswerten Hungergefühle und die gefürchteten Kopfschmerzen, von denen oft berichtet wird, habe ich auch nicht, weder heute noch in der letzten Heilfasten-Kur. Alles ist wirklich entspannt und harmonisch.
Nur wenn ich meinen Sohn einen gedeckten Apfelkuchen essen sehe, dann will das jahrelang eingeübte Ritual wieder Besitz von meinen Gedanken nehmen: „Iss, TOM, iss!“ Aber meine Hand zuckt nicht nach herumliegenden Keksen und ich kann meiner Familie entspant beim Essen zusehen – und mein Wasser dabei trinken.

Heilfasten nach Buchinger - das Erlebnis für Körper und Geist

Heilfasten nach Buchinger für ein neues Lebensgefühl und für mehr Vitalität - ein Erlebnis für Körper und Geist

Bei meiner ersten und letzten Heilfasten-Kur habe ich sehr von dem täglichen Newsletter des Heilpraktikers René Gräber profitiert, denn Du Dir hier bestellen kannst, nur für den Fall, dass Du auch überlegst, Deinem Körper eine Woche Urlaub vom Essen und vom Verdauen zu gönnen. Der Newsletter ist kostenfrei und informiert Dich jeden Morgen, was an dem Tag „X“ Deiner Heilfasten-Kur passiert, wie der Körper und der Geist reagiert und was René Gräber Dir empfiehlt, um den Tag gut hinter Dich zu bekommen. Mir hat dieser Newsletter damals bei Durchhalten sehr geholfen und ich habe ihn schon oft weiterempfohlen, vielleicht hast Du schon von diesem Newsletter gelesen oder gehört.

Schön ist auch, dass René Gräber ein toller Mensch ist, dessen Interessen nicht ausschließlich dem eigenen Vorteil dienen. Seinen Artikel über die „Grippe-Lüge“ habe ich ja schon mal gepostet und beizeiten werde ich auch etwas über zu Artikel über „Die Grüne Gentechnik-Lüge“ schreiben. Auf der Ernährungsseite meiner Webseite www.marathonundlaenger.de habe ich auch einiges über die Probleme des Zuckerkonsums geschrieben, vieles davon stammt aus der Feder von René Gräber.

Heute Abend werden wir uns als Gruppe zum zweiten Mal treffen. Es ist das erste Treffen nach dem Entlastungstag, dem „Tag 1“ und dem „Tag 2“ des Heilfastens. Ich bin gespannt, was die anderen Gruppenteilnehmer zu berichten haben. Da ungefähr ein Drittel der Teilnehmer noch nie eine Heilfasten-Kur mitgemacht haben, bin ich vor allem auf diese Berichte gespannt. Vorher werde ich aber erst noch einkaufen gehen und ich hoffe, dass ich auch einen Rote-Bete-Saft bekomme. Ich liebe ja Rote Bete auch im normalen Leben, jetzt beim Heilfasten denke ich, dass Rote-Bete-Saft, verdünnt mit zwei bis drei Teilen stillem Wasser, eine köstliche Alternative ist zu den Tees.

… ich berichte weiter!

Heilfasten – Tag 1

Ich habe mich in Bad Neuenahr einer Heilfasten-Gruppe angeschlossen. Es ist das zweite Mal in meinem Leben, dass ich heilfaste. Das erste Mal war im Frühjahr 2008 und ich erinnere mich noch gut daran. Damals wollte ich die Heilfasten-Kur in jedem Frühjahr wiederholen, aber dann habe ich es heuer doch nicht geschafft.
Als ich dann aber in der Zeitung eine Einladung der KVHS (Kreis-Volkshochschule) gelesen habe, dass da ein neuer Kurs angeboten wird, habe ich mich sofort angemeldet.
Heilfasten

Statt zu laufen werde ich jetzt heilfasten ...

Am Freitag Abend haben wir uns zum ersten Mal getroffen und die theoretischen Bedingungen des Heilfastens besprochen. Das ist vor allem für diejenigen, die zum ersten Mal heilfasten wichtig. Wir haben darüber gesprochen, wie lange eine Heilfasten-Kur dauern sollte und dauern kann. Ich habe mich für die „klassische“ Länge von 7 Tagen entschieden, so lange habe ich auch in 2008 gefastet.
Es wurde festgelegt, was man in dieser Zeit zu sich nehmen darf: Wasser, viel Wasser, Gemüsebrühe, abgeseiht und Gemüsesäfte, stark verdünnt und ohne feste Bestandteile. Manchmal hilft es, auch warmes Wasser zu trinken, um den Körper zu beruhigen.

Ganz wichtig ist aber, dass der Darm entleert ist bzw. entleert wird. Ich werde mir dafür einen täglichen Einlauf mit dem Irrigator gönnen, denn das Glaubersalz oder die Alternativen dazu schmecken fürchterlich und Du kommst einen halben Tag nicht mehr von der Toilette runter. Einen Einlauf mit schön warm temperiertem Wasser empfinde ich als sehr angenehm und die 12 Minuten, in denen Du das Wasser in Dir halten sollst, kamem mir immer kurz und unproblematisch vor. Außerdem hast Du am Morgen wirklich Zeit, über Dich nachzudenken und „in Dich zu gehen“. Gerade aus diesem Grund werden Heilfasten-Kuren häufig mit einer Woche im Kloster verbunden, dort kommen die innere Einkehr, das Heilfasten und das Meditieren zusammen. Ich habe leider keine Zeit, um mich aus dem Beruf heraus zu ziehen, also mache ich das Heilfasten berufsbegleitend.

Gerade für uns Sportler ist es zudem wichtig zu wissen, dass der Körper nach zwei, drei Tagen des Fastens (zwei, drei Tage, die durchaus auch weniger angenehm sein können, wenn das Hungergefühl nicht besiegt werden kann), auf die „innere Ernährung“ umschaltet. Danach ist das Fasten leicht, es gibt keine Hungergefühle mehr, Dir macht es nicht einmal mehr etwas aus, wenn Dein Partner neben Dir die leckersten Sachen ist. In dieser Phase finde ich es erstaunlich, dass ich ohne Probleme an offen herumliegenden Süßigkeiten vorbei komme, im normalen Leben gelingt mir das leider viel zu selten, was meine Gewichtsprobleme trotz des vielen Laufens erklärt. Die „innere Ernährung“ führt aber dazu, dass die Muskelmasse angegriffen wird, weil sie leichter abzubauen ist wie beispielsweise Fette. Also nimmst Du ab, aber eben an Muskelmasse.

Um dieses Problem zu verringern, solltest Du Dein normales Sportprogramm weiter führen. Ich habe in 2008 sogar das Programm enorm ausgeweitet und so war ich täglich zumindest auf dem Tennisplatz. Ich erinnere mich noch, dass ich am letzten Tag des Heilfastens, am Samstag, sogar noch einen 13km Wettkampf gelaufen bin, den Ahruferlauf. Ich hatte aber mit hochroter Birne enorm leiden müssen und bin bei weitem nicht an die Zeit herangekommen, die ich mir vorgestellt habe.

Vor den eingentlichen Heilfasten-Tagen kommt ein Entlastungstag. Der war gestern. Gestern aß ich nur eine Birne zum Frühstück und noch einen Salat zum Abend. Beim Löwen-Marathon in Hachenburg nahm ich nur Äpfel zu mir und auch die habe ich nur ausgekaut und dann ausgespuckt. Dass ich so ganz ohne feste Grundlage keinen guten Marathon hinbekommen habe, ist klar. Dass ich aber so „rumgememmt“ habe, wie es nachher passiert ist, das hätte ich doch nicht gedacht.

Heute ist also der Heilfasten-Tag Nummer 1. Ich sitze mit einem heißen Kräutertee vor dem Laptop und bereite mich mental auf das Fasten vor. In einer guten halben Stunde werde ich zum Tennis fahren und meinen Sonntagmorgen-Tenniskreis besuchen. Seit Jahren spiele ich immer in der Wintersaison am Sonntag Vormittag zwei Stunden Doppel in einer Meckenheimer Tennishalle mit interessanten, meist etwas älteren Herren. Nur wenn ich einen Lauf mache, fällt dieser Termin gelegentlich aus. Ich versuche aber in der Wintersaison, möglichst die Läufe am Samstag zu wählen, damit ich mit meinem Tennis im Winter nicht zu kurz komme.

Direkt im Anschluss an das Tennis werde ich mir den Einlauf machen. Ich habe leider zu lange geschlafen, um ihn noch vor dem Tennis, also gleich nach dem Aufstehen, hinzubekommen. Am ersten Tag ist es aber nicht schlimm, wenn ich das um ein paar Stunden verschiebe.

In 15 Stunden ist dann der Heilfasten-Tag Nummer 1 vorbei, dann folgen noch 6 weitere Tage … ich informiere täglich!

Die Grippe-Lüge …

Wenn Du schon mal auf meiner MuL-Webseite im Bereich Ernährung reinschaut hast, dann weißt Du, dass mich ein freundschaftliches Band mit dem Heilpraktiker René Gräber verbindet.
Ich habe René Gräber kennen und schätzen gelernt, als ich auf der Suche nach Hilfe und nach Informationen zum Thema „Heilfasten“ war. Von ihm erhielt ich während meiner Heilfasten-Zeit täglich eine eMail, die mich auf den Tag vorbereitet hat und mir die Körperreaktionen für jeden Tag präzise vorausgesagt hat. Das hat mir sehr geholfen.
Dass wir darüber hinaus zum Thema „Zuckersucht“ gleiche Ansichten teilen, hat unsere freundschaftliche Verbindung weiter vertieft.

Ganz aktuell hat René Gräber einen Aufsatz über das Thema „Mexiko-Grippe“, „Schweinegrippe“ oder auch „H1N1-Grippe“ verfasst, der mir aus der Seele spricht und von dem ich will, dass auch Du ihn lesen kannst. Dem Aufsatz in PDF-Form hat er eine Ansprache vorausgeschickt, die folgenden Inhalt hat:

„Bakterien und Viren. Wie kann es sein, dass solch kleine Mikroben uns in Angst und Schrecken versetzen?
Und wie kann es sein, dass viele Menschen meinen, dass nur unsere „moderne“ Medizin diesen Mikroben Paroli bieten könne?

Seit Wochen geht das nun schon so: kein Tag vergeht mehr ohne eine Warnung in den Medien. Warnung vor weiteren Todesfällen. Warnung vor möglichen mutierten „Superviren“. Warnung vor steigenden Kosten im Gesundheitswesen durch die geplante Impfung. Warnung vor der Grippeimpfung selbst.

Was soll man eigentlich noch glauben? Wem soll man glauben?
Welche Informationen sind unabhängig und welche von Interessengruppen beeinflusst?

Aktuell zum Thema Schweinegrippe werde auch ich natürlich in der Praxis täglich gefragt, was ich denn davon hielte…
Nun: ich dachte, dass meine „Meinung“ vielleicht noch mehr Menschen interessieren könne, weswegen habe ich versucht, die Fakten in diesem Grippe-Report zusammenzutragen:

1. Der Mythos der „Ansteckung“
2. Der Unterschied zwischen einer Erkältung und einer Grippe
3. Woher der Schweinegrippe-Virus kommt… (und ich meine NICHT Mexiko)
4. Ein kurzer Blick auf Grippeepidemien
5. Die Waffen der modernen Medizin: Antibiotika, Grippeimpfung, Tamiflu & Co.

Mein Appell: Beginnen Sie endlich wieder mehr Ihrem eigenen Körper zu vertrauen als irgendwelchen „Experten“.
Und damit meine ich auch mich – ausdrücklich. Ja, Sie haben richtig gelesen. Glauben Sie auch mir nicht.
Lesen Sie aber dennoch ruhig den Grippe-Report und entscheiden Sie selbst.

Meine Aufforderung: Stärken Sie Ihr eigenes Immunsystem und hören Sie sofort damit auf, es zu schwächen. Aber das wird ein anderer Report. Der Grippe-Report steht Ihnen hier kostenlos zum Download bereit.
Da ich viele Stunden Recherche und Arbeit investiert habe, müsste ich den Grippe-Report eigentlich gegen eine Gebühr abgeben .Aber was zurzeit alles publiziert wird und wie mit der Angst der Menschen umgegangen wird, lassen mir keine andere Wahl: diesen Report gibt es kostenlos! Kostenlos, damit möglichst viele Menschen davon profitieren und sich eine weitere Meinung einholen können.

Auch mein Grafiker, der diesen Report bearbeitet hat, meinte: „Hoffentlich lesen das möglichst viele Menschen!“.

In diesem Sinne erlaube ich und fordere Sie dazu auf: Setzen Sie einen Link auf diesen Beitrag und verteilen Sie den Grippe-Report an Ihre Bekannten und Verwandten. Sie dürfen auf Ihrer Webseite (oder Blog) gerne auch daraus zitieren. Setzen Sie dann aber auch bitte einen Link zu diesem Blogbeitrag…

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Gesundheit!

Ihr René Gräber

Laden Sie sich hier Ihre Ausgabe des Grippe-Reports herunter.
Zum Lesen benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader, weil es sich um ein .pdf Format handelt. Bei den allermeisten Computern ist der Adobe Reader bereits installiert.“

Soweit  René Gräber’s Ansprache zum diesem Thema.
Mein Tipp: lese die PDF intensiv und dann ordne die Warnungen der Presse richtig ein. Gerade wir Läufer brauchen uns keine großen Sorgen um unseren Körper zu machen, weil wir stark sind und weil daher unser Immunsystem belastbar ist.

Tony Robbins formuliert das Problem in einem anderen Zusammenhang sinngemäß so: im Mittelalter haben die Menschen all ihren Unrat, ihre Exkremente und ihren Müll auf die Straße gekippt. Diese Müllhaufen ziehen dann Ratten an, die Krankheitserreger mit sich bringen. Hilft es nun wirklich, eine Hatz auf die Ratten zu machen? Oder wäre es nicht besser, den Unrat zu beseitigen, die Ursache zu beseitigen, damit die Ratten mit den Krankheitserregern keine Verweilchancen haben?

Richtig ist zweifellos, dass es manche Krankheiten ohne die Viren nicht gäbe. Richtig ist aber auch, dass die Viren nur bei manchen Menschen zur Krankheit führen können. Räumen wir auf in unseren Körpern, versuchen wir, der Übersäuerung des Körpers, die eine Ursache für die Zunahme von Viren und Bakterien in uns ist, zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren.

Hinweis: mich interessiert Deine Meinung zu diesem Artikel, bitte bewerte oder kommentiere ihn, damit ich weiß, ob ich auch weiterhin noch solche Artikel einstellen soll. Danke!
(Für die Bewertung klicke zuerst auf den Titel, dann geht der Artikel neu auf, er sieht fast gleich aus, aber Du findest unter dem Artikel fünf Sterne … probier‘ es mal.)