Mallorca-Marathon

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Mallorca ist die Insel der Deutschen, das 17. Bundesland Deutschlands, die Wahlheimat von Jürgen Drews und anderer Prominenter, die die halbwegs betrunkenen Disco-Gäste in die billigen Doppelzimmer grölen, Mallorca ist aber auch die Insel bezaubernder Natur, erstklassiger Sportmöglichkeiten und meist frühlingshaftem Wetter.

Radfahrer und Tennisspieler lieben die Vorbereitung auf die Sommersaison auf „Malle“, Läufer lieben den Mallorca-Marathon und Kultur liebende Deutsche genießen die sonnendurchfluteten Gassen, um in den dortigen Restaurants bei spanischer Paella und kräftigem Rioja zu sehen und gesehen zu werden.
Und dabei liest man, wenn man deutsch lesen will, die Mallorca-Zeitung.

Das tat auch meine Freundin Inka, die sich auf Mallorca von der harten und selbstlosen Arbeit für den Bonner „Bunten Kreis“ erholt hat. In der Mallorca-Zeitung las sie dabei einen Vorbericht auf den Mallorca-Marathon 2010 und war schon überrascht, auch mich darin zu entdecken.
Das für den Bericht über Joey Kelly, der den Mallorca-Marathon 2010 gelaufen ist, verwendete Foto wurde beim Remmers Hasetal Marathon in Löningen aufgenommen, wo Joey, Jeffrey Norris und ich zusammen gelaufen sind.

Letztendlich hat sich dieser Marathon in Löningen also doch noch gelohnt – wer kommt denn schon nach Mallorca, ohne dafür einen Flieger betreten zu müssen … ?

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Mein 2010 – ein persönlicher Jahresrückblick …

Steffen Kohler und viele andere sind schneller als ich, Yogi Schranz und viele andere haben gewaltigere Dinge hinter sich als ich, Gerhard Börner und viele andere haben mehr Bergerfahrung als ich, Norman Bücher und viele andere haben spektakulärere Events hinter sich als ich, Jack B. Liver und viele andere haben längere Strecken nonstop gelaufen als ich und Joe Kelbel und viele andere haben mehr „Marathons und länger“ gelaufen wie ich.

Ich weiß, dass ganz viele unserer gemeinsamen und meiner lieben Lauffreunde höher kamen, weiter und schneller liefen, erfolgreicher waren, spektakulärere Event bestritten haben und insgesamt in 2010 besser waren als ich – und doch finde ich, das das Jahr 2010 mein Laufjahr war.


In den Jahren 2008, 2009 und 2010 wuchs ich vom „Marathoni“ zu einem, der Strecken läuft, die ich mir selbst vor einigen Jahren noch nicht zugetraut hätte.
Begonnen hat alles mit der Vorbereitung des TransAlpineRuns 2008, wo ich zwangsweise längere Strecken testen musste. Und durch den TransAlpineRun 2008 erhielt ich 3 UTMB Punkte, von denen ich bis dahin nicht einmal wusste, dass es sie gab und was sie bedeuten.
Erst Bernie Conradt’s  Hinweis, dass ich nun auch den UTMB probieren sollte, führte 2009 zu den langen Strecken um die 100 Meilen, aber erst 2010 kamen Herausforderungen, die ich jetzt, am Ende dieses Jahres, kaum noch zusammen bekomme.

War Jens Vieler’s TorTOUR de Ruhr mit ihren 230 Kilometern wirklich erst dieses Jahr im Mai? Und die sieben Wüstentage des Marathon des Sables – waren die auch in diesem Jahr? Ich war in Nizza beim Canyon du Verdon, in Chamonix beim PTL und in Verbier beim Verbier St. Bernard, ich war auf dem Kilimanjaro-Gipfel und dem Kilimanjaro-Krater, in Rom und Davos, gleich drei Mal in Dresden und in Brugg/CH – ein wirklich unglaubliches Jahr.

Eine besondere Freude war dabei, dass ich Menschen kennen gelernt habe, die ich vorher nur im weltweiten Netz erleben konnte. In Brugg war das Guido Huwiler, in Troisdorf waren es mit MissMonster und Melanie und Steffen Kohler gleich drei „virtuelle“ Menschen, die zu „realen“ Menschen wurden. Den Abschluss machte dann Anne aus Offenburg, die beim Eisweinlauf ein reales Gesicht für mich bekam.

Ich lief mit Hauke König und Susanne Alexi auf dem Elberadweg, mit Martin Raulf auf dem Ruhrradweg, mit Jeffrey Norris und Joey Kelly in Löningen, ich lief mit Steffen Kohler in Bad Berleburg und mit Achim Knacksterdt auf dem Rheinsteig.

Aber nicht alles in 2010 war läuferisch zufrieden stellend. 2010 ist für mich leider auch das Jahr von vier DNF’s. Beim Sächsischen Mt. Everest Treppenmarathon, beim Canyon du Verdon, beim Verbier St. Bernard und beim PTL erreichte ich das Ziel, mein Ziel, nicht. Waren es beim Sächsischen Mt. Everest Treppenmarathon noch die entzündeten Fersen, beim Canyon du Verdon die Sorge um meine Frau Gabi, so war es beim Verbier St. Bernard oben am Großen St. Bernard der unglaubliche Regen, aber spätestens beim PTL aber musste ich begreifen, dass nicht jedes Ziel, dass ich erreichen will, für mich auch wirklich erreichbar ist. Die Fähigkeit jedes Körpers ist begrenzt, meine Grenzen habe ich dieses Jahr in Chamonix kennen gelernt.
Ob hier mehr Training für bessere Resultate sorgt?
Das wünsche ich mir für 2011.
Bessere Resultate wünsche ich mir aber auch für die Politik. Hier war 2010 wieder ein Jahr, in dem die politische Führung deutlich gemacht hat, dass sie einerseits mit den Realitäten überfordert ist, andererseits von den führenden wirtschaftlichen Eliten an der Nase herum und vor uns als Publikum vorgeführt wurde.
Kritik daran wird allerdings nicht erst seit Zensursula Stück für Stück erschwert. George Orwell hätte seine Freude daran, sein Bestseller „1984“ hatte offensichtlich nur den falschen Titel, „2024“ wäre wohl richtig gewesen. Verlassen können wir uns aber darauf, dass „Big Brother“ Stück für Stück Realität wird.

Und während sich die Welt streitet, ob die Thesen von Thilo „Wunderlich“ mit dem scharfen Sarrazinen-Schwert richtig sind, ob es ein Skandal ist, dass ein junger Unteroffizier 250.000 vertrauliche, geheime und streng geheime Dokumente irgendwo auf der Welt einfach auf einen USB Stick laden kann oder ob es der Skandal ist, dass jemand diese geheimen Informationen öffentlich macht, laufen wir alle weiter und hoffen, am Ende des Weges auf eine Welt zu treffen, die besser ist als die, in der wir losgelaufen sind.

Eine Welt, in der die Menschen gebildeter sind, nachhaltiger wirtschaften, gesünder leben und sich nicht so schrecklich abhängig machen von dem, was der „income shortener“ (Joseph Mc´Clendon III. bei Tony Robbins „UPW“ über den Fernsehapparat) ihnen täglich als Wahrheit vorlügt.

Aber weil das alles wohl noch sehr lange dauert, laufe ich wohl auch noch viele Jahre nach dem Jahr 2011. In diesem kommenden Jahr jedoch teste mich bei richtig „langen Kanten“ wie dem „TRA Thames Ring Race“, schwierigen und langen Bergläufen oder einfach bei eiskalten Spaßläufen wie dem „Tough Guy“ in Wolverhampton.

Und irgendwann wird dann die Welt besser sein.

„Er ist der Sehende und wir sind blind!“


Das letzte Wochenende begann eigentlich schon vor ein paar Monaten. Genau dann, als ich von Alexander von Uleniecki gebeten wurde, beim am 5. November beginnenden dreitägigen Mauerwegslauf in Berlin als Guide für den blinden Jeffrey Norris teilzunehmen. Alexander empfahl mir auch, schon vorher Jeffrey bei einem Lauf zu begleiten, damit wir im November diese Herausforderung gemeinsam bewältigen können.

Ich kannte Jeffrey damals schon vom Sehen und ich erinnerte mich sofort an den coolen Typ mit der Sonnenbrille, der mit ständig wechselnden Guides einschließlich des Geburtstagskindes und Veranstalters Bernd Nuß in Iserlohn den Geburtstagslauf „Rund um den Seilersee“ bestritt. Es war die Premiere des Laufs, der seither „Iserlohner Stadtwerke-Lauf“ heißt und fast eine Pflichtveranstaltung für TorTOURisten geworden ist. Bernd Nuß hat ihn damals als einmaliges Event anlässlich seines „runden“ 60. Geburtstags geplant, aber der immense Erfolg hat dafür gesorgt, dass Iserlohn ohne diesen Lauf ein wenig ärmer wäre.

Aber ich hatte noch nichts über Jeffrey gewusst.
Ich wusste nicht, dass Jeffrey mehr ist als „nur“ ein blinder Ultra-Läufer. Obwohl es schon eine großartige Sache ist, als blinder Läufer Ultra-Marathons zu laufen, ist Jeffrey mehr. Jeffrey ist ein Ausnahme-Athlet mit klaren Zielen. Diese Ziele haben ihn im vergangenen Jahr zum 8-Tage-Lauf in Monaco geführt, wo er an 6 Tagen die beachtliche Strecke von 392 km gelaufen ist.
Die Nürnberger Zeitung schrieb über ihn:
„Es gibt Menschen, die tun verrückte Dinge. Und es gibt Jeffrey Norris. Im Fürstentum Monaco hat der Nürnberger neulich 392 Kilometer in sechs Tagen zurückgelegt – zu Fuß. Einen wie Norris nennt man im Fachjargon Ultraläufer. Doch Norris ist anders als die anderen. Er kann nicht sehen.“

Und ich wusste nicht, dass Jeffrey für 2010 und 2011 unglaubliche Ziele hat. Ich wäre stolz und glücklich, ihn bei diesen Zielen unterstützen zu dürfen. So will er in Monaco seine Laufstrecke deutlich ausbauen, er will einen neuen 24-Stunden Rekord bei der Weltmeisterschaft in Brugg/CH erlaufen und er erzählt vom „Race across America“, vom IronMan in Regensburg und von einem Film, einem Roadmovie, in dem er gerne all das dokumentieren würde.
Jeffrey Norris ist einer der Menschen, die so anders sind als andere, sogar ganz anders als andere Ultraläufer, dass er beispielsweise oft mit dem letzten Bus in seinen Fitness-Club fährt, die Nacht über dort auf dem Laufband trainiert, um dann am nächsten Morgen mit dem ersten Bus wieder nach Hause zu fahren. „So brauche ich keinen Laufpartner und ich habe meine Ruhe,“ sagt Jeffrey gerne.

Wegen Alexander suchten wir also einen Marathon, der sich als erster gemeinsamer Lauf anbot. Und dann ging es plötzlich ganz schnell.
Jeffrey rief mich an, dass Joey Kelly einen Marathon mit ihm laufen wolle und dass er mich da gerne dabei hätte. Welche Ehre, dachte ich. Allerdings hat Jeffrey Joey falsch verstanden und so kam ich zu meiner Meldung für den Willinger Panorama-Marathon, den ich dann geschwänzt habe.

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Aber es war nicht das sauerländische „Ballermann-Städtchen“ Willingen, sondern das beschauliche westfälisch-oldenburgische Löningen, in dem Joey Kelly, Jeffrey Norris und ich unseren ersten gemeinsamen Marathon absolviert haben.
Der „Remmers Hasetal Marathon“ war schon immer weit oben auf meiner Wunschliste, spätestens, als dieser Marathon bei marathon4you.de zum viertschönsten Marathon in Deutschlands Norden gewählt wurde. Und Klaus Duwe, der auch 2010 wieder selbst am Start war, bezeichnet diesen Marathon als „Juwel im Norden“.
Jeffrey und ich hatten jeweils ein Zimmer im Huckelriederfeld Hof gebucht und schon die Webseite des Hofs deutete auf ein interessantes Fleckchen Erde hin. Und das ist es zweifellos. Frei lebende Schweine, Pferde und Kühe, ein Hofladen, in dem diese biologisch vernünftig aufwachsenden und lebenden Tiere nach der Schlachtung verkauft werden, Gästezimmer und ein friedvolles Gezirpe von Vögeln, ein Platz, an dem Du denkst, im Paradies zu sein.
Ein paar Kilometer vor Löningen gelegen, nahe einer wunderschönen alten Mühle liegt dieses weitläufige Gelände, das in dem Sonnenlicht des Wochenendes ganz besonders romantisch ist. Ein echter Tipp, wenn Du eine Nächtigung außerhalb der Stadtzentren in dieser Region suchst.


Für mich war der Huckelriederfeld Hof aber mehr. In meiner Münsteraner Zeit war ich in der FDP und bei den Jungen Liberalen aktiv und aus dieser Zeit kannte ich den Bundestagsabgeordneten Paul Friedhoff zumindest vom Sehen. Ihm gehört dieses Idyll, sein Sohn „ist der Bauer“, wie Paul Friedhoff mir sagte. Eine herzliche Familie, die sich liebevoll um Jeffrey und mich gekümmert hat und ein Paul Friedhoff, mit dem ich nicht nur über Jürgen W. Möllemann, seine Frau Carola Möllemann-Appelhoff und ihre Schwestern reden konnte, sondern der mir eine ganz aktuelle wissenschaftliche Betrachtung dieses umstrittenen Politikers zu lesen gab. Und gleich fühlte ich mich wieder jung, wie damals, als Anfang 20-jähriger.


Der Remmers Hasetal-Marathon verdankt seinen Namen zum einen der Hase, einem Flüsschen, an dem ein Teil der Marathonstrecke entlang geht und das auch dieser Region ihren Namen aufgedrückt hat und zum anderen der Firma Remmers, die seit einigen Jahren das Vakuum, das entstanden wäre, als der vorherige Hauptsponsor abgesprungen war, gefüllt hat. Und Remmers steckt nicht nur viel Geld und Zeit in diesen Lauf, sondern bringt auch die vielen Mitarbeiter der dortigen Zentrale dazu, zumindest am zeitgleich startenden Halbmarathon teilzunehmen.
Klaus Duwe schreibt dazu auf marathon4you.de (lies doch bitte seinen ganzen Bericht …) :

„Einer der wichtigsten Arbeitgeber ist die Firma Remmers. Dort werden unter dem Motto „Instandsetzen, schützen, erhalten“ Produkte für Bauten- und Holzschutz hergestellt und weltweit vertrieben. Seit ein paar Jahren greift man dem Marathon tat- und finanzkräftig  unter die Arme. Denn auch auf dem „platten Land“ ist ein solches Event ohne das Zutun von Sponsoren, Behörden, Vereinen und der Bevölkerung nicht zu stemmen. Hier in Löningen hat man auch als Außenstehender schnell das Gefühl, alle tun das Hand in Hand, gerne und vor allem mit Freude und Spaß.“

(Klicken zum Vergrößern!) Joey, Jeffrey und ich nach knapp 5 Stunden

Den Vortrag von Joey Kelly vor dem Lauf beschreibt Klaus Duwe in seinem Bericht ja wunderbar, ich will vielleicht noch ergänzen, dass das unermüdliche Veranstalter-Team und der Hauptsponsor einen wirklich guten Job gemacht haben und dass so ein Lauf entstanden ist, der es wert ist, in meinem Lauf-Lebenslauf die schöne Zahl 96 zu tragen.

Nachdem Joey Kelly, Jeffrey Norris und ich nach 4:51:51 Stunden im Ziel ankamen, war meine persönliche Marathon-Party noch nicht zu Ende. Joey und ich hatten uns so geeinigt, dass Joey Jeffrey führt, anfangs durch die locker auf der linken Schulter aufgelegte Hand von Jeffrey und dann durch ein Band, das den Guide und den Läufer verbindet und so hatte ich den Part übernommen, für eine freie Strecke zu sorgen. Vor allem in der zweiten Runde, als die ganzen Halbmarathonis die Strecke verlassen hatten, war das eine leichte Aufgabe und es blieb viel Zeit für Gespräche, aus denen ich viel mitnehmen konnte.
Später sagte Joey über Jeffrey: „Er ist ausgesprochen gebildet und intelligent!“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Ich selbst habe an Jeffrey besonders bewundert, dass er sich scheinbar mühelos alle Telefonnummern merken kann, die er genannt bekommt. „Das Gedächtnis ist mein Adressbuch,“ sagt Jeffrey dazu und so stehen wir Sehenden da und beobachten staunend, wie Jeffrey sein Leben organisiert hat.

Da ist beispielsweise die Uhr am Handgelenk, die zu jeder vollen Stunde automatisch die Uhrzeit sagt und auch immer dann, wenn Jeffrey auf ein bestimmte Taste drückt und da ist auch das Computerprogramm, das die Texte auf seinem Laptop, Webseitentexte wie auch eMail-Texte, vorliest. Und wenn Du Jeffrey nach den Nationen fragst, die in den einzelnen WM-Gruppen gespielt haben, dann sagt er Dir diese fehlerfrei auf. Das Gedächtnis ist offensichtlich auch sein Notizblock.


Wenn Du mit Jeffrey redest, dann erfährst Du vieles über seine Ziele. Aber Du hörst kein Jammern über seine Situation, obwohl Dritte an seiner Erblindung Schuld tragen, keine Vorwürfe, nichts in der Richtung. Jeffrey spricht immer in bunten und klaren Bildern und das macht es Dir leicht, zu verstehen, was Jeffrey Dir sagen will.
Und wenn Jeffrey von seinem großen Traum, einem Selbstfindungslauf „Bike and Run“ quer durch die USA, von Florida durch seinen Heimatstaat Texas bis nach Kalifornien erzählt, den er ganz entspannt und nicht als Wettkampf laufen und fahren will, dann siehst Du ihn in Gedanken auf dem neuen Renn-Tandem, im Singlet glücklich lächelnd unter der heißen amerikanischen Sonne.
„In jedem Bundesstaat will ich dann noch einen Marathon laufen,“ schwärmt er. Kein Wunder, dass es schon einen Filmproduzenten gibt, der sich für diese Geschichte interessiert.

Auf der anschließenden allgemeinen Marathon-Party auf dem Löninger Marktplatz war Joey Kelly auch für die Siegerehrung zuständig und dort, auf der Bühne über dem Marktplatz, sagte Joey Kelly den schönen Satz über Jeffrey Norris: „Er ist der Sehende und wir sind blind!“

Als Blinder fuhr ich dann mit Joey Kelly durch die Nacht, um ihn nach Hause zu bringen und in Gedanken verneige ich mich in Demut vor Jeffrey, der am letzten Wochenende ein wenig Licht in meine Gedanken gebracht hat.

Aktuelles von der Webseite PROMIFLASH.DE

Endlich kann ich mich noch ein wenig mehr auf den „Marathon des Sables“ im April 2010 freuen, denn wir bekommen vielleicht eine prominente Mitläuferin. Niemand Geringeres als die Pop-Queen Madonna will mit uns schwitzen und mit uns leiden. Respekt!
Nach Joey Kelly wäre Madonna die zweite Musikerin, die zur Ultraläuferin wird. Und falls sie wirklich startet, dann versprechen wir anderen Läufer alle, dass wir sie über die Strecke tragen werden, wenn sie uns jeden Abend ein Schlaflied singt.
Bei SWR3 würde man diese Abendkonzerte dann „HAUTNAH“ nennen, Konzerte für nur ganz wenige Hörer und die sind so nah am Star wie es uns wohl nie wieder gelingen würde.
Auf auf, Madonna! Wir freuen uns auf Dich!

Aber lies den Artikel selbst:

Übernimmt sich die Pop-Queen?

Madonna trainiert für 230 Kilometer-Marathon

Ob sich Madonna (51) da nicht ein wenig zuviel zumutet? Die Pop-Queen will nun an dem berüchtigten „Marathon des Sables“ teilnehmen. Der dauert insgesamt 6 Tage und umfasst 230 Kilometer. Bis April hat Madonna noch Zeit, zu trainieren. Sie soll ihrem Management bereits aufgetragen haben, diesen Zeitraum für sie frei zu halten, damit sie auf jeden Fall teilnehmen kann.

Und das, obwohl Madonna bei einem ihrer Konzerte gleich zwei Mal in Ohnmacht gefallen war! Mit ihren 51 Jahren ist sie nun mal nicht mehr die Allerjüngste. Will sie das vielleicht nicht wahrhaben und muss sich mit solchen abenteuerlichen Aktionen ständig selbst beweisen, wie fit sie noch ist? Der „Marathon des Sables“ wird immerhin als härtester Lauf der Welt gehandelt.

Wir wünschen Marathonna trotz aller Zweifel viel Erfolg!