TURN SWEAT INTO ENERGY …

… heißt es bei X-BIONIC so schön.
Und als überzeugter X-BIONIC Nutzer freue ich mich, dass ich jetzt auch dort zu finden bin:

(Klicken zum Vergrößern!)

Das Foto stammt übrigens aus der marokkanischen Wüste beim „Marathon des Sables“ (MdS). Im Hintergrund kannst Du es teilweise erkennen.

Ich würde mich freuen, wenn Du dort (http://www.x-bionic.de/#/de/community/blogs/sponsoring/thomas-eller-ger-18111961-ultralaeufer/413698) einen kleinen Kommentar hinterlassen würdest, ein paar liebe Zeilen, ein nettes Wort, ein lustiges Icon, egal was …

… schon jetzt: danke sehr, bedankt, muchos gracias, thank you, merci, …

Aktuelles von der Webseite PROMIFLASH.DE

Endlich kann ich mich noch ein wenig mehr auf den „Marathon des Sables“ im April 2010 freuen, denn wir bekommen vielleicht eine prominente Mitläuferin. Niemand Geringeres als die Pop-Queen Madonna will mit uns schwitzen und mit uns leiden. Respekt!
Nach Joey Kelly wäre Madonna die zweite Musikerin, die zur Ultraläuferin wird. Und falls sie wirklich startet, dann versprechen wir anderen Läufer alle, dass wir sie über die Strecke tragen werden, wenn sie uns jeden Abend ein Schlaflied singt.
Bei SWR3 würde man diese Abendkonzerte dann „HAUTNAH“ nennen, Konzerte für nur ganz wenige Hörer und die sind so nah am Star wie es uns wohl nie wieder gelingen würde.
Auf auf, Madonna! Wir freuen uns auf Dich!

Aber lies den Artikel selbst:

Übernimmt sich die Pop-Queen?

Madonna trainiert für 230 Kilometer-Marathon

Ob sich Madonna (51) da nicht ein wenig zuviel zumutet? Die Pop-Queen will nun an dem berüchtigten „Marathon des Sables“ teilnehmen. Der dauert insgesamt 6 Tage und umfasst 230 Kilometer. Bis April hat Madonna noch Zeit, zu trainieren. Sie soll ihrem Management bereits aufgetragen haben, diesen Zeitraum für sie frei zu halten, damit sie auf jeden Fall teilnehmen kann.

Und das, obwohl Madonna bei einem ihrer Konzerte gleich zwei Mal in Ohnmacht gefallen war! Mit ihren 51 Jahren ist sie nun mal nicht mehr die Allerjüngste. Will sie das vielleicht nicht wahrhaben und muss sich mit solchen abenteuerlichen Aktionen ständig selbst beweisen, wie fit sie noch ist? Der „Marathon des Sables“ wird immerhin als härtester Lauf der Welt gehandelt.

Wir wünschen Marathonna trotz aller Zweifel viel Erfolg!

Das Sandmännchen kommt …


… und ich träume Nacht für Nacht vom Sand, von den Dünen und von der heißen Sonne Marokkos.

Ich erinnere mich an den Sommer 2008 in Namibia, als wir ein paar Dünen abgelaufen sind. Das war so anstrengend! Dort sind die Dünen auch teilweise 300 Meter hoch und die Namib Wüste, in der die Dünen gelegen sind, ist ja eine der trockensten und ältesten Wüsten der Welt.

Ganz besonderen Spaß gemacht hat das Quad-Bike fahren auf den Dünen. Milena, Pascal und ich übten uns als Quad-Bike Kapitäne und wir hatten so viel Spaß, dass wir gar nicht weg wollten. Aber eines ist mir aufgefallen: wenn Du ein paar hundert Meter in den Dünen bist, dann weißt Du nicht mehr, wo Norden und Süden ist. Ich hätte es mir nicht so dramatisch vorgestellt und verstehe, warum fast jeder Teilnehmer des MdS sich wenigstens ein Mal während dem Trip verläuft, trotz Kompass!

Und auf den Dünenkämmen dort wehte der Wind so stark, dass man sich fast hätte gegen den Wind fallen lassen können, ohne umzukippen. Und all das kommt nun im April richtig auf mich zu und das ohne die Aussicht, mich bei zu starkem Wind ins Auto zu retten. Jammere nicht, Du hast es so gewollt!

Noch 205 Tage bis zur Abreise! Das klingt viel und wenig zugleich, vor allem, wenn ich bedenke, was bis dahin noch alles zu tun ist:


– vor allem muss ich mir Gedanken machen, was ich alles brauche, wie viel das wiegen darf, wie viel Geld ich dafür ausgeben sollte und auch wo ich es kaufe.
Eine Adresse kann die „DARBAROUD boutik“ sein, zumindest bekomme ich die wirklich wichtigen Dinge des Lebens dort: den MdS-Buff!

Ansonsten werde ich mich wohl auf die „Einkaufsliste“ verlassen, die mir Heiko gemailt hat. Und darüber hinaus werde ich wohl ein wenig sparen müssen, um das alles zu bezahlen.
Also kein Kurztrip nach New York im November, voraussichtlich kein Ski fahren zwischen Weihnachten und dem 6. Januar und keine Reise zum Tough Guy, schade, schade, schade …
Auch beim StrongManRun 2010 habe ich auf meine vorgezogene Einschreibemöglichkeit für den Start verzichtet, nach 15 EUR in 2008, 35 EUR in 2009 sind es jetzt 75 EUR in 2010, die vom Veranstalter aufgerufen werden.
Zwar gibt es ein wunderschönes Finisher-Shirt dazu, aber für einen 16 Kilometer-Lauf ist das schon deutlich über der Marke für „gut und böse“, finde ich.

Ich mache mir auch Gedanke über die Laufshirts, die ich mitnehmen werde. Schön sollen sie sein, also werde ich sie wohl alle selbst designen. Wenn die Designs stehen werde ich darüber informieren … !

Keine Ausreden mehr …

Wäre das nicht schön gewesen: „ich wollte ja am Marathon des Sables (MdS) teilnehmen, aber ich habe leider keine Startnummer mehr bekommen“? Und dann hätte ich mich zurück gelehnt und gesagt, dass ich dort alles viel besser und viel schneller erledigt hätte.

Aber mein Pech ist, dass ich Glück hatte: heute bekam ich die Bestätigung, beim MdS 2010 dabei zu sein!

Also keine Ausreden mehr, kein Jammern, sondern nur voraus schauen, auf die Wüste freuen und mit dem Plan anfangen, festzulegen, für welche Ausrüstung man sich entscheidet, wann und wo man die kauft und vor allem: wie man das Ganze bezahlt.

Die Wüste in Marokko - 40 bis 50 Grad im Schatten, aber in der Wüste gibt es keinen Schatten!

Die Wüste in Marokko - 40 bis 50 Grad im Schatten, aber in der Wüste gibt es keinen Schatten!

Also fange ich jetzt mit meiner Suche nach einem Sponsor an. Ob ich lokal suche oder doch lieber die großen Unternehmen anspreche? Mal sehen …

Und ich fange auch mit dem Training an. Das bedeutet, dass ich ab sofort meistens mit einem Rucksack laufen werde, beschwert mit 8 bis 12 Kilogramm Orangen. (Vielleicht starte ich die ersten paar Jahre mit 8 Kilos im Rucksack und steigere dann das Gewicht in den nächsten paar Leben auf 10 oder 12 Kilogramm?)

Nur die Marathons in Berlin und in Sondershausen werde ich nicht mit Rucksack laufen. Das würde ja auch zu doof aussehen, oder?

Und ich werde wieder öfters in die Sauna gehen und dort vielleicht die eine oder andere körperliche Übung machen. Leider ist unsere Sauna relativ klein, ein Spinning-Fahrrad reinstellen wird wohl nicht gehen. Aber irgend etwas wird gehen.

Wer von Euch hat eine Idee, wie ich mich für den MdS fit bekomme? Welches Training empfiehlst Du für mich?
Schreibe mir einen Kommentar mit Deinen Vorschlägen, dann werde ich diese umsetzen. Vielen Dank!

Aallah i hafdek! (Das ist marokkanisch und heißt: Gott beschütze Dich!“)

Marokko

Orangen im Rucksack und Sonne im Herzen …

April 2010 … nur noch 231 Tage!

Es wird endlich wahr!

Schon jetzt fühle ich den knirschenden Sand zwischen den Zähnen und ich sehe alles nur verschwommen. Ich ekle mich vor dem warmen Trinkwasser und ich fühle die heiße Sonne, die unerbittlich vor allem auf meine kahle Stelle auf dem Hinterkopf scheint.
Und alles tut weh: die Schultern vom Sonnenbrand, der Nacken vom schweren Rucksack, der alle lebenswichtigen Dinge beinhalten muss, die Füße, die alle Rekorde in Sachen „Blasenbildung“ schlagen wollen, die Muskeln, die nicht mehr wollen …

Halt, halt! Noch ist es nicht so weit. Noch kommen 231 Tage, bis die Reise in die Sahara beginnt.
Zum „MARATHON DES SABLES“, dem 25. MdS in der südmarokkanischen Sahara-Wüste. 230 Kilometer Hitze, Sandsturm und wüstenkalte Nächte unter provisorischen Leinendächern. 6 Etappen an 7 Tagen, ein echtes Abenteuer eben. Und all das natürlich mit meinem Laufpartner des TransAlpineRuns 2008, mit Heiko Bahnmüller.
Ich weiß nicht recht, ob ich mich schon freuen darf? Oder ob bei mir nicht die Angst überwiegt, mich zu überschätzen? Wenn ich nur an die vielen Trainingsläufe über den Winter denke, die ich mit 15 Kilogramm Orangen im Rucksack absolvieren muss, dann wird mir schon ganz anders. Ist dieses Abenteuer all das Wert?

MDS

Aber ich wollte ja dort hin. Schon, als ich das erste Mal von dieser Veranstaltung gehört habe, wusste ich: Du musst dort hin!

Und ich hatte diesen Lauf schon dieses Jahr auf der Agenda. Nur die Einladung des StrongManRun-Teams in den Blog des StrongManRun 2009 hat mich davon abgehalten. Und noch mal „kneifen“ geht nicht, wenn ich nicht vor mir selbst als „Weichei“ oder „Warmduscher“ erscheinen will. Jemand, der zwei Mal den StrongManRun gemacht hat und vor allem im eisigen Wasser Englands am 1. Februar 2009 ein ToughGuy geworden ist, der darf einfach nicht mehr warm duschen. Zumindest nicht im April 2010!

Als ich das erste und bisher einzige Mal in Marokko war, war es der zweite gemeinsame Urlaub mit meiner Frau Gabi. Das war im Touristengebiet Agadir, ich war noch kein Läufer und ich dachte, dass ich nie wieder Marokko betreten werde, trotz der schönen Stadt Marrakesch. Und jetzt droht mir die Wüste.

Und Dir drohen einige Berichte über mein Training bis dahin. Die werden bestimmt schwerer zu lesen sein als meine Läufe mit den Orangen im Rucksack.
Aber da musst Du durch. Das schaffst Du schon …

MdS