Irgendwo in den Bergen …

3 1/2 Monate habe ich an dieser Stelle nichts mehr geschrieben. Umso unsicherer bin ich, ob heute der richtige Tag für den Wiedereinstieg ist.


Es ist aber in dieser Zeit nicht allzu viel passiert bei mir, zumindest nicht läuferisch. Einzig die 63km auf dem Kölner Grüngürtel, dem G1, war erwähnenswert. Weil wirklich alles gepasst hat.
Entstanden ist der Lauf aus einer „Schnapsidee“, in Vorbereitung auf den JUNUT und die TTdR noch einen langen und flachen Lauf in unser Programm einzubauen, ohne dafür allzu weit reisen zu müssen.
Und „25 Läufer*innen“ finden, die da dabei sind, das sollte doch nicht allzu schwer sein, dachten wir.
Und wir trafen einen Nerv der Läuferfamilie und aus einer Maximalteilnehmerzahl von 25 wurden bald 30, 50, 60 und am Ende sogar 100!

Da ich ja meine zarte Gesichtshaut während der gesamten Vorbereitung auf Gran Canaria dunkel einfärben durfte, blieb die meiste Arbeit an meinem Partner Thorsten hängen. Und er hat das großartig gemacht. Alles passte am Eventtag perfekt, auch das Wetter.
Reichlich Sonne, nicht allzu kühl, der 24. Februar, er war tatsächlich ein perfekter Wintertag, perfekt zum Laufen.
Auch die Finisher-Präsente waren etwas ganz Besonderes. Personalisierte Kacheln im Rahmen, persönlicher geht es kaum. Und die Reaktionen der Läufer*innen waren durchweg großartig, motivierend, inspirierend.
Auf jeden Fall freue ich mich da auf eine Wiederholung, aber dann werde ich einen größeren Teil der Arbeit auf meine schmalen Schultern legen.

Ansonsten habe ich mich relativ intensiv mit der Planung des Laufjahres 2018 beschäftigt. Da fielen Läufe raus, die ich gerne auf der Agenda gesehen hätte. Dazu gehört der „Hertog Limburgpad Ultra – Helipad 148km“ am 28. April, einem Datum, an dem ich wohl arbeiten muss.
Und auch das „DreamTeam“ mit Michi Raab und Christian Hofmann auf der Spitzhaustreppe in Radebeul wird es so nicht geben, weil Michi Raab sich eine Muskelfaser gerissen hat. Aber wir haben schon Ersatz gefunden, ich selbst muss mich nur noch geistig mit der neuen Situation anfreunden.
Auch das Elbrus Race, das ich 2017 schon verpasst habe, wird wahrscheinlich nicht auf meiner Laufagenda bleiben können, das kann ich heuer weder zeitlich noch finanziell stemmen, leider. Also hoffe ich in dieser Sache auf das Jahr 2019.
Und zuletzt musste ich auf mein Losglück verzichten und den möglichen Startplatz beim TOR („Tor des Géants„) im italienischen Aostatal sausen lassen. Dafür wurde ich auch gescholten, bis hin zum Vorwurf, gar nicht in der Lage zu sein, ein 200 Meilen Berglauf wie den TOR zu stemmen.
Die Wahrheit aber ist, dass ich nur dann leiden kann, wenn ich unbelastet laufen kann. Und das geht weder aktuell durch den Unfall meiner Gabi noch voraussichtlich Anfang September, wenn wir wieder mit Wochenendarbeiten zugestopft werden.
Und falls das nicht so sein sollte, dann fehlen halt die entsprechenden Einnahmen. Und das ist auch keine beruhigende Aussicht.

Ich habe aber in den letzten Wochen auch noch einige Bergläufe dazu genommen.
Es werden also auf jeden Fall ausreichend Höhenmeter sein, auf denen ich heuer schwitze.
Der JUNUT ist da noch mittelgebirgsflach, der GR-221 in mallorquinischen Tramuntanagebirge schon nicht mehr. Auch der GR-20 auf Korsika geht kaum als „topfeben“ durch. Und da ist auch noch der Mitic in Andorra mit seinen 9.700 HM, der Dolomiti Extreme mit seinen 7.150 HM und, ganz neu, auch noch der TDS von Courmayeur nach Chamonix, auch 7.600 HM stark.
Der TDS ist ein Bewerb der UTMB Berglaufbewerbe, mit 119 Kilometern eher „Mittelmaß“.
Dass ich dafür noch einen Rest-Startplätzchen bekommen habe, dafür danke ich herzlich. Und ich bin darüber sooooo glücklich …
Irgendwo in den Bergen, da sollte ich sein, da gehör‘ ich hin. Zwar finde ich nicht, dass der Satz „Flat is boring“ die einzige Wahrheit ist, dennoch gibt es für mich kaum etwas Schöneres, als abgekämpft irgendwann endlich oben auf dem Grat zu sein, auf dem Gipfel, auf dem Pass. Um von dort aus ins Tal runter schauen zu können. Und um zu wissen, dass es ab jetzt erst mal etwas einfacher wird und das geht dann solange, bis der nächste Berg kommt.
Und damit ich mir meiner Wahrheit sicher bin, muss ich immer wieder nach Hause, um das zu überprüfen, immer so lange, bis die Sehnsucht nach Bergen wieder so groß ist, dass es mich dort wieder hin zieht, rauf auf diese Grate, diese Gipfel, diese Pässe. Weil runter schauen so schön ist.
In den Bergen lernte ich die Natur lieben. In den Bergen lernte ich mich selbst kennen. Und in den Bergen lernte ich, zu fühlen und zu lieben. Und dieses Gefühl, diese Liebe, will ich nicht vermissen, zumindest nicht für eine längere Zeit.

Aber jetzt schaue ich erst mal auf die nächsten zwei Monate und auf elend lange und relativ flache Läufe. Dieser April und jener Mai werden zeigen, wo ich zurzeit rein läuferisch stehe.
Der JUNUT, den ich 2014 zuletzt ganz finishen konnte – auch schon wieder vier Jahre her – und bei dem im 2017 den „bequemen Ausstieg“ als Finisher 170 nach 170 km gewählt hatte, ist dabei die erste große Hürde.
Ohne ein Finish dort würde mein Selbstbewusstsein weiter erodieren. Das wären sehr schlechte Voraussetzungen für die beiden Hürden, die danach kommen, für die TorTOUR de Ruhr (TTdR), zuletzt gefinished 2010 und für das Grand Union Canal Race (GUCR), zuletzt gefinished 2014.
Die bergige Strecke des GR-221 auf Mallorca wird dabei zwischen dem JUNUT und der TTdR eine willkommene und die Muskeln entspannende Übung sein. Und da ich dort nur mit guten Lauffreunden unterwegs bin, wird dieser Weg auch meinen Geist entspannen.

Ab dem GR-221 auf Mallorca heißt es dann wieder:
Irgendwo in den Bergen, da sollte ich sein, da gehör‘ ich hin …

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Wer zu früh geht, der verpasst das Dessert …

„Ein freies Wochenende!“ So hieß es plötzlich in der vergangenen Woche.
Die Reise nach Russland, um am Elbrus Race teilzunehmen, musste ich ja leider absagen. Mit argem Bedauern, einem gewissen Neid und größtem Interesse lese und schaue ich, was die Truppe um Michi Raab, vor allem unser Freund Gerald Blumrich, im Kaukasus anstellen. Großartige Geschichten, fantastische Fotos, jeden Tag gibt es neue Fotos von Michi und Co.

Ich also hatte frei, musste nicht arbeiten und war auf der Suche – nach einem Lauf. Ein Ultralauf sollte es schon sein, also schieden der Düsseldorf Marathon und der OEM, der Oberelbe-Marathon, schon aus.
Gefunden habe ich den Helipad, einen 140 K Landschaftslauf auf GPS Basis,

„een ultraloop door Nederland, België en Duitsland“,

dennoch nur einer holländisch-sprachigen Webseite (http://www.helipad.tk/).
Auf der Starterliste fand ich einige Bekannte: Wim Reumkens zum Beispiel, den KÖLNPFAD-Läufer Herman Krijnen, die RheinBurgenWeg-Läufer Renske und Ernst-Jan Vermeulen und nicht zuletzt den JUNUT-Läufer Arno Lux.
Ich verstand einige Details aus der niederländischen Beschreibung nicht, deshalb schickte ich eine kleine Mail über die deutsch-niederländische Grenze, die aber wahrscheinlich an den neu eingerichteten Grenzkontrollen hängen blieb.

Ich fand die drei Bewerbe am Brocken, den Hexenstieg, den Hexentanz und den Hexenritt. Aber der Brocken ist weit und der Hexenstieg noch viel, viel weiter. Und für so viel Länge und Höhe fühlte ich mich nicht ausreichend vorbereitet. Weiterlesen

MyMai …

MyMAI„MyMai“ hatte ich ihn ja genannt, meinen Mai.
Den „Wonnemonat“, in den so viele Läufe fielen.

Da war das Ende der Serie „MMM“, Madeira – Mallorca – Menorca, mit den 185 Kilometern Länge und dem Sturz nach 18 Kilometern auf Menorca, da waren die 24-Stunden von Steenbergen, bei denen ich gefühlt mehr geruht habe als dass ich gelaufen bin, da war der Monatsanfang mit dem Landschafts-Marathon „vor der Haustüre“ in Mendig, da war das Grand Union Canal Race (GUCR), das ich wegen der Nachwirkungen des Sturzes von Madeira nach 59,7 Kilometern am dritten Verpflegungspunkt verlassen musste.
Und da war der fantastische Abschluss beim UTLW, beim Ultra Trail Lamer Winkel, einer der best organisierten Veranstaltungen mit Herzlichkeit und Wärme, die ich je erleben durfte.

Nicht alles hat also funktioniert, zum perfekten „MyMai“ fehlen eben diese rund 180 Kilometer am Grand Union Canal, auf die ich verzichten musste. Schade, denn dieses Event wäre es wert gewesen, zu Ende gelaufen zu werden, schon wegen der schweren und edlen Finisher-Medaille. Und wegen Dick Kearn, dem urigen Veranstalter – oder, leider, besser: dem urigen ehemaligen Veranstalter. Weil der GUCR 2015 sein letztes Event war. Er hat sich mit warmen Worten bei den Läufern bedankt und verabschiedet und hofft, in Zukunft noch eine Rolle in der Organisation dieses Rennens zu spielen, die Zeiten als Frontman aber sind nun für ihn zu Ende.
Dick, you are always in our hearts!

Vorbei ist nun also der „MyMai“, was werden die Monate Juni und Juli bringen?

Der Juni beginnt mit einem privaten Lauf im Muellerthal in Luxemburg, mit Eric Gee, mit dem ich auf Madeira lange Zeit laufen konnte. Irgend etwas um die 100 Kilometer sollen es sein, getreu dem Motto: „Hundert gehen immer!“
Darauf folgt die fünfte Ausgabe des RheinBurgenWeg-Laufs, die erste in einer warmen Zeit mit einer kurzen Nacht. Mal sehen, wie sich das auf die Truppe auswirken wird. Es wird voraussichtlich die größte Truppe sein, die da die 110 Kilometer von Koblenz nach Bingen unter die Füße nehmen wird.
Wir werden also unseren Körpern viel Gutes tun und gleichzeitig auch viel Gutes für Nepal zu tun versuchen. Nach dem schlimmen Erdbeben in Nepal, das dieses schöne Land weitgehend zerstörte, ist es uns allen eine Herzenssache, da unseren Beitrag zu leisten, Hilfe zum Neustart zu geben.HHUnd eine Woche später geht es dann auf die Insel Korsika, für mich das erste Mal in meinem Leben.
Der legendäre Weitwanderweg GR-20 will bezwungen werden. Und das nicht in einem Wettkampf, sondern als Veranstaltung von Trail-ManiaX mit 24 anderen „Säbelzahntigern“ als Wohlfühl- und Kennenlern-Programm. Fünf Tage Zeit haben wir für die rund 180 Kilometer des GR-20, für eine Strecke, für die selbst der Wunderläufer Kilian Journet rund 32 Stunden gebraucht hat.
Wir werden rund 110 Stunden zur Verfügung haben, aber da sollen auch Zehntausend Fotos drin sein, die am Ende der Veranstaltung hoffentlich sogar einmal ein ganzes Buch füllen werden.
Ausnahmslos hervorragende BergläuferInnen werden dort vertreten sein, ein Glück, dass ich in diesem Kreis den Bremser machen darf.
Ein Wahnsinns-Event und ein Wahnsinns-Dank an die Ober-Säbelzahntiger Mario Schönherr und Michi Raab.TMIm Juli dann kommt der KÖLNPFAD, vielleicht das größte Highlight meines bisherigen Läuferlebens. Ich als Organisator, nicht als Läufer. Und aktuell 60 Namen auf der Einzelläufer-Liste und fünf Staffelteams mit jeweils fünf Staffelläufern. Die Erwartungen sind hoch, mal sehen, ob wir, das wunderbare Helferteam und ich, das gut umsetzen können.

Und dann wird es auch gleich episch. Die zweite Austragung des „BUFF EPIC TRAIL“, jetzt „BUFF EPIC RUN“ genannt, steht an. In den Pyrenäen, steil und schroff. Ein Event, das im Vorjahr nur 17 Finisher sah. Ich bin also darauf vorbereitet, hier wegen des Reißens der Cut-Off-Zeiten irgendwann herausgenommen zu werden.
Aber ich will es probieren … und ganz vielleicht habe ich ja einen perfekten Tag, die perfekte Vorbereitung mit viel Ruhe davor, immerhin laufe ich den KÖLNPFAD ja nicht selbst, aber ohne nennenswerten Muskelabbau durch eine zu lange Pause.
Vielleicht, vielleicht …

Und abschließen werde ich den Juli dann mit der 260 Kilometer langen „Suche nach meinen Wurzeln“. In der Türkei, in Kappadokien, zwischen den Städten Kayseri und Aksaray.
6 Etappen, darunter die Königsetappe mit 101 Kilometern, die Veranstaltung „Runfire Cappadocia“ wird eine Wallfahrt für mich werden.
„teşekkür ederim“ in die Türkei!Cappadocia2

“MMM 2015″, mein drittes und letztes “M”

MMM7Es war 2 Uhr 30 Minuten, mitten in der Nacht. Ich hatte gerade eine Stunde geschlafen, im ersten VP nach der Dropbag-Station. Die war in Es Castell, genau 100 Kilometer hinter dem Start, gleichzeitig aber ar sie auch das Ende des 100 K Trail Menorca Costa Nord Trails und der Startpunkt des 85 K Trail Menorca Costa Sud. Es war die Stelle, an der ich 2014 raus bin und das süße Gift einer Wertung als 100 K Trailer annahm. Ein Jahr lang habe ich wegen dieses „Finishs zweiter Klasse“ mit mir gehadert.

2015 sollte es ja anders werden, das hatte ich versprochen und so habe ich dort in der Dropbag-Station die Frage, ob ich aufhören oder weiterlaufen wolle, selbstbewusst mit dem Ausdruck „I keep on running“ beantwortet. Nur frische Sachen angezogen, das neue KÖLNPFAD Shirt aus, das langärmelige geile X-BIONIC Teil an, keine Spur von Müdigkeit, also gleich weiter.

Mit Raimund Slabon am Start des Cami de Cavalls, Ciutadella

Mit Raimund Slabon am Start des Cami de Cavalls, Ciutadella

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Merci, thank you, danke schön!

Das Jahr 2014 geht, Zeit für einen Rückblick.
Und Zeit, herzlich DANKE zu sagen, danke zuerst einmal an Dich, die / der Du mich in diesem Jahr hier begleitet hast. Ohne das Gefühl, dass das eine oder andere Wort, der eine oder andere Satz und der eine oder andere Ausdruck diese kleine Welt ein wenig verändern konnte, wäre die Zeit, die ich ins Schreiben investiert habe, vergebens gewesen.
DankeNicht alles lief gut in 2014. Um ehrlich zu sein, vieles lief nicht gut. Da war eine ganze Serie von DNFs, erst im wunderschönen Andorra, dann beim SIT in der Schweiz und abschließend auch beim PTL in Chamonix. Auch mein Plan, ganz auf den Pik Lenin hinauf zu kommen, hat nicht funktioniert.
Unter all diesen Dingen leide ich, freilich unter manchen mehr, unter anderen weniger. Weiterlesen

Trail-Maniaks auf dem GR 20 oder „Vive la Corse!“

GR20Es war schon die Ausschreibung, die mich irgendwie zwischen Frieren und Freuen hievte, die in mir den Wunsch schürte, die Zeit bis Juni 2015 vorzuspulen und wegen der ich endlich einmal nach Korsika muss:

Der 5 Tage, 15 Highlights, 181,8 km und 12.000 Hm
Ein einzigartiges Abenteuer für 25 Trail Runner mit Erfahrung und dem richtigen Spirit.
Sentier de Grande Randonnée 20
wurde 1974 eröffnet und ist mittlerweile ein Klassiker. weltweit zählt er zu den schönsten Fernwanderwegen und ist aufgrund seiner alpinen
Wegführung der extremste in Europa. Und genau deshalb die perfekte Challenge für wahre TRAIL-MANIAX und ein echter guerilla run, denn zu 98 Prozent führt er durch den Parc Naturel Régional de Corse.
GR20Urlaubsparadise und Gebirge im Meer?
Für Pauschaltouristen stehen diese beiden Begriffe im krassen Gegensatz. Für uns jedoch ergeben sie zusammen einen absoluten Premium-Trail.
Wie schwer dieser selbst für einen Ausnahmeathleten wie Kilian Journet ist, zeigt seine Bestzeit von 32 Stunden und 54 Minuten. Das ist nicht einmal ein Schnitt von 5,5 km/h (im Vergleich dazu liegt seine UTMB Zeit bei 8,2 km/h).

Die besonderen Reize des GR20. 

Natürlich zehren sowohl die Höhenmeter in der Summe als auch die Wege über Blockgelände, Grate und entlang an seilversicherten Stellen an den physischen und psychischen Kräften. Deshalb, wenn bei einem Blick auf die Uhr nach einer Stunde nur zwei Kilometer stehen, ganz ruhig bleiben, Kilian Journet war auch nicht viel schneller.

Außerdem ist für uns nicht die Stoppuhr das entscheidende Kriterium, sondern die Schönheit dieses Laufs, die immer wieder phänomenalen Ausblicke auf noch mehr Gipfel und in der Ferne auf das Meer. Auch wenn wir uns fünf Tage als sportliches Ziel gesetzt haben, so sollte auch Zeit zum Genießen, Schauen und Fotografieren sein.

Der inov-8 guerilla run. 

Auf der einen Seite sind hierbei ein hohes Maß an Eigenverantwortung und entsprechende Erfahrungen im alpinen Ultrabereich gefordert, auf der anderen Seite wollen wir für die richtigen Leute das richtige Event mit der besonderen Note an persönlichem Herzblut und individuellem Service bieten. Und genau deshalb bist Du dabei. Wir freuen uns auf Dich und Deinen Spirit!
Gut zu wissen …

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I Think The Answer’s Yes

Relativ kurz nach dem unglaublichen Lauf auf der spanischen Insel „die Größere“ (Mallorca) nun ein Lauf auf der spanischen Insel „die Kleinere“ (Menorca), wobei der Trail auf „die Größere“ kürzer ist wie der auf „die Kleinere“.

Erst einmal etwas über die Lage der Insel:
Neben den Inseln Mallorca und Menorca, die beide die Gymnesischen Inseln darstellen, gehören auch noch die Inseln Ibiza und Formentera, die beide zur Inselgruppe der Pityusen gehören, zur spanischen autonomen Region Balearen. Cabrera, die „Ziegeninsel“, eigentlich ein vorgelagerter Teil von Mallorca, gehört mit seinen rund 20 Einwohnern auch noch zu dieser autonomen Region.

Wie auf Mallorca gibt es auch auf Menorca das Tramuntana-Gebirge im Norden, im Süden liegt Migjorn, das Hügelland. Der Trail Camí de Cavalls (katalanisch für „Weg für Pferde“) ist ein Fernwanderweg auf Menorca, er ist 185 Kilometer lang und trägt im Fernwander-Wegenetz die offizielle Bezeichnung GR 223. Am Wochenende vom 16.-18. Mai sollten wir Trailläufer auf den fünf Streckenlängen von 32 Kilometern bis zu 185 Kilometern die Pferde sein.
CdCNach so viel unnützem Wissen komme ich nun aber doch zu etwas Text über den Lauf, auf den ich mich schon lange freute..

Es war am Donnerstag, dem Tag vor dem Start zum Menorca Ultra Trail.
Wir, das waren Michael (Michi) Raab, seine Lebensgefährtin Kathrin und ich, bewegten uns zur Startnummernausgabe. Das sollte kein Problem sein, dachten wir, immerhin hat Michi diesen Lauf ja in 2013 erfolgreich gefinished.
Wir fanden auch schnell die Zielgegend aus dem Vorjahr, die Halle, in der die Startunterlagen 2013 ausgegeben wurden, zu finden, war schon ein wenig aufwändiger.
2013 war das bei Michi auch schon schwierig gewesen, er war zuerst in der falschen Sporthalle, in der gegenüber dem Hallenbad, und musste dann quer durch die Stadt in die Halle auf der anderen Stadtseite, in die gegenüber dem großen Supermarkt.
Dank einer Eingebung aber erinnerte er sich nun also an den Weg zu dieser Halle, zu der gegenüber dem großen Supermarkt, und dort waren wir dann zum Glück auch nicht alleine. Gleich drei andere Läufer waren dort genauso ratlos wie wir, weil die Halle geschlossen war.
Ein paar Telefonate später war dann klar, dass die Halle gewechselt wurde, weil sich die Teilnehmerzahl so dramatisch gut entwickelt hatte. Jetzt waren wir dann dort richtig, wo Michi noch vor einem Jahr falsch war.
Also erneut quer durch die Stadt, um dorthin zu kommen, in die Halle gegenüber dem Hallenbad.

Dort trafen wir dann gleich Victor, den Chef, den Initiator, den, der für all das verantwortlich zeichnet, was da auf dieser wunderschönen Insel in Sachen Ultralauf passiert. Victor ist ein richtig netter Zeitgenosse, einer, mit dem man sofort warm wird und dessen Freund man auch sofort werden will.
Wir schossen einige gemeinsame Fotos, quatschten über dies und das und natürlich auch über andere Läufer. Und Victor verriet uns, dass noch ein Thomas Dörr kommen würde, der wiederum für ein Laufportal schreiben würde. Für welches aber wusste er im Moment nicht.
Ich hatte ja Victors Wunsch, nach dem Lauf etwas über meine Erlebnisse zu schreiben, schon im Vorfeld positiv beantwortet und war gleich ein wenig eifersüchtig, dass er offensichtlich auch andere deutsche Läufer gebeten hatte, so etwas zu tun.
2014-05-16 08.02.42Es war am Freitag, frühmorgens, vielleicht eine Stunde vor dem Start. Noch war wenig los im Startgebiet und ich suchte Gesprächspartner. Und da war eine Niederländerin, die ihren zweiten Hunderter laufen wollte. Ihre ganze Familie war mitgekommen, um sie nach Kräften zu unterstützen und ihr Vater fotografierte erst mich vor der Startlinie und später dann bat ich ihn, erneut den Auslöser zu drücken, dann aber mit mir und Thomas Dörr.
Ihn sah ich alleine stehend und ich erkannte ihn an dem einen Tag zuvor gehörten Namen. Unter „Kollegen“ sprach ich ihn an und fragte ihn, für welches Portal er denn schreiben würde. „Ich schreibe nicht,“ antwortete er und ich war verdutzt. Wir sprachen weiter und er erzählte mir, dass er erst kurz aus dem Süden in den deutschen Westen gezogen sei und sich Eigentum in der Grafschaft gegönnt habe.
In der Grafschaft?
2014-05-16 08.23.32Und da dämmerte es mir, dass Victor mich Thomas aus der Grafschaft mit ihm Thomas aus der Grafschaft verwechselt haben muss. Ich begann, mich darüber zu freuen, dass Victor meine Berichte offensichtlich doch wohl gut fand und dass er sich wahrscheinlich wirklich über meinen noch ungeschriebenen Bericht über den Menorca Ultra Trail Camí de Cavalls freuen würde.
Was er und ich aber noch nicht wussten, ist, dass es diesen so nie geben würde.

So kam es also, dass bei drei deutschen Startern, Michi Raab auf dem 100 Kilometer Trail, Thomas Dörr und ich auf den 185 Kilometern, zwei TRAIL-MANIAKS dabei waren, zwei Thomas und zwei aus der kleinen Grafschaft in Rheinland-Pfalz.

Dass ich mich überhaupt entschlossen habe, nach Menorca zu fliegen, um diesen Lauf zu bestreiten, hat seinen Grund in einem wunderbar warmen Abend in Michis Münchner Wohnung. Wer weiß, dass ich keinen Alkohol trinke, dem sei gesagt, dass ich für das Ausbrüten verrückter Ideen keinen Alkohol brauche. Gute Gespräche über schöne Trails auf dieser kleinen Welt führen bei mir schon schnell zu einer ganz eigenen Art von Betrunkenheit.
Und weil ich immer Angst vor den Entzugserscheinungen habe, sollen diese Gespräche auch niemals enden …

Michi erzählte also davon, wie schön dieser Trail sei, wie fantastisch diese Insel wäre und wie wunderbar nett die Organisatoren waren. Und er sagte, dass wir das unbedingt einmal gemeinsam machen sollten.
Trotz unserer menschlichen Nähe, die uns seit Anfang 2010 verbindet, hindert uns leider die fehlende räumliche Nähe daran, auf den Trails allzu viel gemeinsam anzustellen.
Da war ein Rennsteiglauf, eine Tagesetappe beim TransAlpineRun und da war der Lauf auf Mallorca 2012. An mehr erinnere ich mich nicht, der Rest musste immer telefonisch erledigt werden. Oder eben an wunderbar warmen Abenden in München.
Aber all das macht nichts. Wenn man sich im Geiste nahe ist, dann ist auch eine räumliche Entfernung lediglich eine Schwierigkeit, definitiv aber kein Hindernis. Und Schwierigkeiten überwinden üben wir ja alle bei unseren Läufen.

Ein, zwei Mal haben wir dann noch über Menorca geredet, aber uns konkret dort einschreiben wollten wir dann doch irgendwie nicht, scheinbar. Aber irgendwann Anfang 2014 berichtete Michi mir davon, dass er jetzt auf der Starterliste stehen würde und diese Reise mit einem längeren Besuch, einem kleinen Urlaub bei Kathrins Tante auf deren Gut in Portugal verbinden würde.
Für Julian, den gemeinsamen Sohn, sollte es die erste weite Reise sein.

Ab dann war ich in der Pflicht, aber auch in der Zwickmühle. Über so etwas wie eine Auslandsreise reden ist das Eine, sich wirklich dafür entscheiden ist das Andere. Es war ja leider ein Wochenende, an dem ich eigentlich hätte arbeiten müssen. Und ich hatte keinen Ersatz für mich, scheinbar.
Dann aber, als ich doch eine kleine Chance auf eine Realisierung sah, habe ich mich dort sicherheitshalber schon mal eingeschrieben, um mir selbst etwas Druck zu machen. Und dann, als mein Sohn Pascal sich bereit erklärte, für mich zu arbeiten, buchte ich, nach der Zustimmung meiner „besseren Zweidrittel“ auch noch die Flüge dazu. Es war eine gute Entscheidung, eine meiner besten in diesem Jahr.

Menorca ist zweifellos eine Reise wert, oh mit Laufen oder ohne. Diese spanische Insel verzaubert Dich mit einer unvergleichlichen und wechselhaften Landschaft auch deshalb, weil die Verantwortlichen dort schon früh begriffen haben, dass Massentourismus auf Dauer nur wenig bringt. Massentouristen sind wie Heuschrecken, die sich dort niederlassen, wo sie scheinbar für ihr Geld das meiste erhalten, am liebsten „all inclusive“.

Zurück zum Trail. Zurück zum Start, alles wieder auf Anfang.
Michi kam 20 Minuten vor dem Start an, ich machte Thomas Dörr und ihn miteinander bekannt, aber ich bin nicht sicher, ob ich Michi auch erkärt habe, welche Zufälle zusammen spielen mussten, damit wir beide,  in diesem Fall ich Thomas aus der Grafschaft und er Thomas aus der Grafschaft,  realisierten, dass wir, die einzigen Ultraläufer der Grafschaft, gemeinsam auf Menorca am Start standen und dass wir uns, kaum drei Kilometer von einander entfernt wohnend, ausgerechnet dort vor dem Start kennen lernen konnten.

Mit Michi laufen wollte ich nicht. Er wollte sowieso „nur“ die kurzen 100 Kilometer Trailsprint laufen, außerdem wollte er auf Zeit laufen, angreifen, um mindestens in die Top Ten zu kommen. Zehnter werden hat er am Ende dann doch nicht geschafft, als Altersklassenerster wurde er Gesamtzweiter. Wahrscheinlich war dieses Übertreffen des Ziels psychisch kein allzu großes Manko, bleibende Schäden und eine nennenswerte Erosion des Selbstwertgefühls sind also nicht zu erwarten.
Und dieser zweite Platz wurde ihm dann mit einer wunderschönen Trophäe versüßt. Die hätte es ja auch nicht gegeben, wenn er „nur“ Zehnter geworden wäre.
Michi hat sich also mal wieder als ein TRAIL-MANIAK mit Vorbild-Charakter gezeigt, so hat er auch das Recht und die Pflicht, die Mädels und Jungs vom TRAIL-MANIAK Lauftreff München ein wenig zu ziehen und zu quälen, aber nur so weit, dass man gefordert ist, der Spaß aber nicht vergessen wird.
2014-05-28 20.22.05Also lief ich mit Thomas Dörr. Zwei Grafschafter auf dem Weg von Ciutadella nah Ciutadella, zwei Grafschafter, die beide dieses Ziel nicht sehen würden, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Ich blieb bei Thomas bis zum ersten Verpflegungspunkt. Dazwischen lief er mir immer wieder davon, wenn ich Fotos machte. Und eine Lücke von wenigen Metern zulaufen ist doch schwerer, als man denkt.
Dann aber verschwand ich eher aus dem Verpflegungspunkt als er und ich sah ihn danach auch nicht mehr wieder, leider.
Heute weiß ich, dass er am Ende nur rund eine halbe Stunde hinter mit lag, wahrscheinlich hätten wir zusammen bleiben sollen.
Hinterher ist man halt immer schlauer …

Beim Lauf selbst ging es mir fantastisch. Ich fühlte mich gut und ich war komplett schmerzfrei. Ein Aussteigen am 100 Kilometer Punkt war vollkommen undenkbar, auch deshalb nicht, weil mich die Landschaft so faszinierte.
Aber die Strecke, die Temperaturen und das Profil waren alle härter als ich das erwartet hatte. Und mir saßen das Wissen um das Endspiel im DFB-Pokal, das am Samstagabend übertragen wurde und das ich so gerne sehen wollte, im Nacken.
Ich erlebte, deutlich langsamer zu sein, wie ich es erwartet hatte und wähnte, meinen Plan voraussichtlich nicht erreichen zu können, das demotivierte mich.

Die Strecke aber war ein Traum. Die Szenerie wechselte ungefähr alle 10 Kilometer, ein Tal war schöner als das andere, ein Ausblick auf die Insel schöner als der nächste.
Aber ich stürzte schon nach 25 Kilometern und die Wunde am Ellenbogen des rechten Arms wird mich noch eine ganze Weile begleiten. Ich wollte mal wieder ein „nice guy“ sein, als ich beschleunigte, weil ein vor mir laufender Kollege für mich eines der unzähligen Gatter aufhielt, um es mir leichter zu machen. Um ihm ein paar Sekunden zu ersparen, hektikte ich Richtung Tor, allerdings ohne auf den Boden zu achten und so lernte mein Ellenbogen die Härte und den Staub des Bodens kennen und ich schlug mit dem Kopf gegen das Gatter. Nur meine neue X-Kross Sportbrille verhinderte, dass ich auch im Gesicht verletzt wurde.
Der Kratzer auf der orangenen Sichtscheibe heilt hoffentlich noch irgendwann. Für den GUCR habe ich jetzt erst einmal auf die Radfahr-Scheiben umgestellt.
Ich ersparte dem unbekannten Läufer also keine Zeit, sondern ich hielt ihn auch dadurch auf, weil er sich nun erst einmal um mich kümmern musste, dafür hatte ich meinen Laufpartner für die nächste Etappe des Laufs gefunden.

Beim Lauf ging es mir dann nicht mehr so gut. Ich litt unter der Hitze, die Oberschenkel schmerzten und ich begann, mir Sorgen zu machen wegen der 145 Meilen beim GUCR (Grand Union Canal Race), das am nächsten Wochenende folgen würde. Meine Aufenthalte in den Verpflegungspunkten wurden länger und ich begann, mir Gedanken darüber zu machen, dass ich langsamer und langsamer wurde.
Zwar lief ich noch immer in der gleichen Liga wie die Mädels und Jungs um mich herum, da waren zwei, die ich immer laufend überholte, beim nächsten Berg aber zogen die beiden wieder an mir vorbei. Solch ein Spiel kann man stundenlang spielen, es erweckt aber den Eindruck, dass Du Stück für Stück nach hinten durchgereicht wirst.

Harte Trails, sandige Passagen über die zauberhaften und vollkommen leeren Strände des Nordens, eingebettet in aufregende Felsformationen und weit entfernt von menschlichen Ansiedlungen, Holztreppen, die schön, aber auch sehr heftig waren und dann kamen knapp 10 Kilometer, vor denen schon ein Schild auf dem Tisch des Verpflegungspunktes davor gewarnt hatte. Auf Deutsch!
Es waren die einzigen deutschen Worte, die ich auf Menorca gelesen habe und die waren tatsächlich wahr. Aber auch diese Etappe ging vorüber.
2014-05-16 13.11.04

Beim Lauf ging es mir dann richtig schlecht. Ich haderte an mir und an meinem Tempo. Das GUCR, das Pokalendspiel, die Hitze des nächsten Tages, die nässende Wunde am Ellenbogen, die Oberschenkel und nicht zuletzt das Gefühl, nun wirklich niemanden mehr hinter mir zu haben, ließen mich an Alternativen denken.
Ich fand einen dritten und letzten Laufpartner, mit dem ich in den Verpflegungspunkt bei 100 Kilometern einlief. Nach 15 Stunden und 3 Minuten!
Ich hatte in diesem Moment fast schon genug, also fragte ich, ob ich den Bewerb switchen könnte. „Ja“, sagte die Lady dort, „ich nehme Dich auf die 100 K Liste“. Ich bekam das Finishershirt und später auch die Medaille und dann gönnte ich mir die weiche Matraze, die mich sicher und warm durch die Nacht gebracht hat.

Thomas Dörr stieg, wie ich später erfahren habe, auch bei 100 K aus. „Falsche Schuhe, falsche Einstellung, andere falsche Entscheidungen“ schrieb er mir. Und so kam es, dass alle deutschen Teilnehmer nicht über die 100 K heraus kamen und wir alle in Es Grau, einem Städtchen nahe der Hauptstadt Maó, das Ende unserer Läufe fanden.

Für Michi, der mit einer so guten Platzierung wohl nicht gerechnet hatte und seinen Rückflug nach Deutschland schon auf einen Zeitpunkt vor der Siegerehrung terminiert hatte, nahm ich stellvertretend die Ehrung als Altersklassen-Sieger in Empfang. Dabei freute ich mich ein wenig darüber, in der nächstjüngeren Altersklasse noch eine einigermaßen gute Figur zu machen.
Und ich nahm, wieder stellvertretend für Michi, auch die Ehrung als Gesamtzweiter in Empfang. Dabei freute ich mich aber gar nicht, ich fühlte mich eher unwohl. Auf dem Podest des Altersklassen-Siegers stand ich ja schon manchmal, ein Mal sogar ganz oben, auf dem Podest der Gesamtsieger aber war ich noch nie. Und da werde ich auch nie hinkommen, außer Umstände wie auf Menorca führen mich da hinauf, um andere zu vertreten.
2014-05-18 13.02.03Für Thomas Dörr war dieser Trail sicher eine Lernerfahrung, die ihn in eine läuferisch großartige Zukunft führen wird und für mich war Menorca auch ein Signal, auf mich selbst zu achten und immer, wirklich immer, unterhalb meiner Möglichkeiten zu laufen. Denn nur dann hast Du noch Kraft für die Kilometer, die nach dem 100 Kilometer Sprint, nach dem 100 Kilometer Bambini-Lauf, kommen.
Und mit diesem Bewusstsein flog ich nach England, nach Birmingham, wo der Start zum GUCR war.

Auf den Heimflug wartend amüsierte ich mich noch darüber, dass es zwar keinen Direktflug von Deutschland aus nach Menorca gibt, wohl aber einen von Birmingham, dem Startort des GUCR. Ich hätte also gleich dort diesen Flieger besteigen können und ich hätte mir so viel Zeit gespart.

Und eine weitere positive Überraschung erlebte ich nach dem Menorca Trail Costa Nord.
Ich war nicht der Einzige, der sich in diese Insel und in diesen Lauf verliebt hat.
TRAIL-MANIAK organisiert für 2015 eine Gruppenreise nach Menorca.

Und wenn die TRAIL-MANIAKS mich fragen, ob ich dabei bin?
Dann würde ich wohl an das zauberhafte Lied der Gruppe „The Beautiful South“ denken und ich glaube, die Antwort wäre „Yes“.

MP3-Soundplayer „The Beautiful South – I think the Answer’s Yes“ – hier klicken …

Und wie wäre Deine Antwort?

Die Bildergalerie zu diesem Lauf:
Menorca_GalerieMenorca_Galerie