Der Veggie-Messias?

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Ich muss gestehen, manchmal etwas oberlehrerhaft rüber zu kommen, manchmal mit meinen zwei, drei Überzeugungen nicht immer hinter dem Berg halten zu können. Bei zwei Dingen ist das ganz besonders deutlich:

– Beim Rauchen. Als ehemaliger Suchtkrüppel schüttle ich immer wieder den Kopf, wenn ich sehe, wie manche dieses Laster beschönigen. Insbesondere fällt mir hier auf, dass das Rauchen zunehmend zum „Unterschicht-Problem“ wird. Wenn ich da dann die Gelegenheit zu einem Kommentar bekomme, dann verliere ich gerne mal die Nerven und ein paar rauchende Freunde …

– Beim Essen. Wenn ich erlebe, wie die Industrie uns mit gefälligen Worthülsen umschmeichelt, um uns mit „Cabua-Kakao“, den es nicht gibt, oder mit „byzantinischen Königsnüssen“, die schon sehr alt und ranzig sein müssten, wenn sie tatsächlich aus Byzanz stammen würden, dann stehen mir oft die Haare zu Berge. Und wenn dann noch mit Werbe-Millionen unsinnige Sätze wie „Fleisch ist (k)ein Stück Lebenskraft“ in die Hirne der Fernsehzuschauer gedrückt werden und von denen oft dankbar aufgenommen werden, dann neige ich dazu, messiastisch zu werden und Antworten zu geben, notfalls auch ohne dass eine Frage dazu gestellt wurde.

Aber bin ich deshalb ein Veggie-Messias?

Gestern, am 11. April 2012, am Tag meines 26. Hochzeitstags, erschien mal wieder die hervorragende Zeitschrift „Vegetarisch fit“. Ich muss einräumen, dass es nicht allzu leicht war, eine Ausgabe davon zu bekommen. Die meisten Tankstellen führten zwischen PS-strotzenden Motorradzeitschriften und barbusigen „Männermagazinen“ nur noch eine zweihundertste Ausgabe einer Computer-Zeitschrift. Weil wir ja alle Rezepte brauchen, unsere Computer zu tunen, unsere Autos zu pimpen und uns als Männer einfach gut und dominant zu fühlen.
Rezepte, gut zu kochen aber benötigen wir nur selten. Schade eigentlich.
Bekommen habe ich sie am Ende in … einem Reformhaus in Meckenheim, immerhin. Dort aber suchte ich die Auto-, Fußball- und Living-Magazine vergebens …

Und in dieser Zeitschrift „Vegetarisch fit“, ganz hinten auf der Seite 28, ist nun also das Interview drin, für das ich vor einigen Wochen nach Nürnberg gefahren bin, um in dem empfehlenswerten vegetarischen Restaurant „CHESMU“ Antworten zu geben auf Fragen, die tatsächlich gestellt wurden. Endlich war es also nicht notwendig, mal wieder Antworten auf nicht gestellte Fragen zu geben

Ich muss aber dennoch etwas messiastisch angekommen sein, vielleicht deshalb, weil das Gespräch mit dem hervorragenden Alexander Otto, auch ein Bewohner des aufregenden Facebook-Landes, sehr lange gedauert hat und wir von einem Thema beinahe automatisch zum nächsten kamen. Und wenn Alexander Otto nicht irgendwann einen Anschlusstermin gehabt hätte, dann würden wir wohl jetzt noch reden.

Die dazu gehörigen Fotos hat Norbert Wilhelmi gemacht, seines Zeichens auch Bewohner dieses verbindenden Facebook-Landes. Er ist auch bekannt durch viele Läuferfotos, besonders bemerkenswert finde ich seine Aufnahmen des Braveheart Battles, die mit ein paar Filtern so verfremdet wurden, dass sie noch deutlicher zeigen, dass die Hölle wohl einen Namen hat (Braveheart Battle) und natürlich auch einen Ort (Münnerstadt).

Ich habe den Artikel eingescannt. Wenn Du ihn lesen willst, dann klicke einfach auf das Bild, es vergrößert sich dann automatisch.
Viel Spaß beim Lesen. Und wenn ich dann irgendwann die Gelegenheit bekomme, Antworten zu geben, dann mache ich das gerne. Als Messias, als Veggie-Messias.
Fragen dazu brauchst Du nicht zu stellen, das geht tatsächlich auch ohne …

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Zufall – nur für Bedienstete …

… oder die PHOTOKINA für mich.

Heute war ein interessanter Tag. Ein Tag voller Pläne, denn heute hat die PHOTOKINA, die weltgrößte Messe für alles rund ums Foto und Video, die Tore geöffnet. Traditionell ist das die Zeit in Köln, in der die Asiaten, allen voran die Japaner und Chinesen, die Mehrheit der Kölnbesucher bilden.
Als Fotograf muss ich natürlich auch auf die PHOTOKINA, wenigstens für einen Tag. Und ich wollte nicht alleine dorthin, sondern ich wurde begleitet von der Leiterin unserer Fun-Artikel Produktion, von der Kollegin, die für die grafische Abteilung verantwortlich ist und natürlich auch von meiner Gabi.

Wir sind um 9 Uhr losgefahren und ich habe etwas nach Köln mitgenommen, das mir sehr wichtig war, ein kleines, aber sehr nützliches Paket.


Gesehen haben wir nicht viel Neues, nur das Mega-Thema „Fotobuch“ in allen Varianten, teils im digitalen Offsetdruck erstellt oder eben auf hochwertigem Fotopapier belichtet, war omnipräsent. Vor allem die Italiener und Spanier haben hier einen Vorsprung in der grafischen Umsetzung, die phänomenal und bewundernswert ist. Na ja, denke ich, das liegt wohl auch daran, dass in Südeuropa ein Hochzeitspaar nicht gleich die Alarmglocken klingeln hört, wenn so ein hochwertiges Hochzeits-Fotobuch mal 2.000 EUR und mehr kostet. Dann aber klingelt wenigstens die Kasse des Hochzeitsfotografen.
Natürlich müssen wir nun auch endlich da mitspielen und so haben wir uns für ein relativ simples Sytem entschieden, mit dem wir wohl schon in wenigen Tagen arbeiten können. Ich jedenfalls freue mich darauf.

Gesehen haben wir aber auch, dass diese PHOTOKINA die wohl kleinste größte Messe im Fotobereich ist, die es je gegeben hat. Die Hallen 7 und 8, 10 und 11 sind erst gar nicht belegt, noch vor einigen Jahren wäre das ein echtes „no go“ gewesen. Zwar musste man keine Wartelisten einhalten, aber einen Platz auf der PHOTOKINA bekommen war für kleinere Unternehmen früher zwar möglich, aber eben ohne jeglichen Anspruch auf eine besondere Platzierung. Heute kannst Du über alles verhandeln und Deine Wünsche werden erhört. Die Fotowelt der Wunder also.

Um 16.30 Uhr waren wir mit allem fertig, was wir sehen wollten, haben mit allen gesprochen, mit denen wir reden wollten. Ich hatte bis dahin die erstaunliche Entdeckung gemacht, dass ich früher immer gehofft habe, auf der PHOTOKINA oder einer der anderen Messen dieser kleinen Welt möglichst viele Menschen zu treffen, die ich kenne. Heute habe ich gehofft, möglichst einige Menschen, die ich kenne, dort nicht zu treffen und habe diese Hoffnung dadurch unterstützt, dass ich um manche Stände einen weiten Bogen gemacht habe. Ich will einfach mit manchem von früher nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun haben.

Wir gingen also zurück zum Auto oder besser: wir wurden im Bus zum Parkplatz 22 gefahren, der mit Sicherheit mehr als einen Kilometer vom Eingang Nord entfernt liegt. Solche Distanzen können ohne eine funktionierende Busverbindung unmöglich überwunden werden, das verstehe ich sehr gut.
Ich war ja so unzufrieden in den letzten Wochen und ich hatte ein richtig schlechtes Gewissen. Nach dem Breitscheider Lauf durch die Nacht habe ich nichts mehr getan, teilweise, weil ich so viel gearbeitet habe, teilweise aber auch, weil ich einfach keine Lust auf das Laufen hatte. Ich war einfach leer und ziellos, aber das schlechte Gewissen nagte an mir und an meinem Selbstbewusstsein. Da kam dann der Marathon in Münster gerade recht.
Am darauf folgenden Montag wollte ich dann eine Pause machen, am Dienstag hatte ich dann keine Lust und nachdem Michael Neumann mich an dem Dienstag Abend zu einem „Manager Survival Training“ im fränkischen Münnerstadt eingeladen hatte, das leider den Erwartungen nicht gerecht werden konnte (ich berichte an dieser Stelle bald darüber) und ich so den Freitag Nachmittag auch nicht im Büro sein konnte, musste ich an den Abenden des Mittwochs und am Donnerstags Sonderschichten schieben. Wieder nichts mit Laufen.
Beim „Manager Survival Training“ entdeckten wir die Langsamkeit und taten läuferisch eher nichts als wenig und mein schlechtes Gewissen nagte weiter. Und weil ich gestern Abend schon wieder den „Couchpotato“ gegeben habe, habe ich mir nach Köln das kleine, aber sehr nützliches Paket mitgenommen.

In dem Paket waren eine kurze Laufhose, ein kurzes Laufshirt, eine Windjacke, die ich aber nicht brauchte, die GARMIN 310, ohne die ich keinen Schritt mehr machen will, meine Ersatzlaufschuhe, die Kompressionsstrümpfe, eine Kappe und natürlich ein kleiner Trinkrucksack. Ich hatte so ziemlich an alles gedacht, nur nicht an eine Stirnlampe und auch nicht an eine Kamera und das am Tag der PHOTOKINA!
Und dann lief ich vom Parkplatz 22 beim Messegelände Köln-Deutz erst einmal an den Rhein, über die Brücke und dann immer den Rhein entlang. Kurz hinter der Innenstadt sah ich dann rechts ein weißes Schild: „Zufall – nur für Bedienstete!“ Ich habe keine Ahnung, was das Schild aussagen will, aber irgenwie fand ich den Text lustig und ich lief weiter. Das Schild fotografieren war ja in Ermangelung einer Kamera leider nicht möglich.
Bald kam ich auf einen Teil des KÖLNPFADS, dem ich sehr lange folgte, bis er weit hinter Köln-Rodenkirchen nach rechts abknickte und ich geradeaus weiter lief.
Obwohl ich langsam laufen wollte, überholte ich insgesamt fünf Läufer und ich lief einen Schnitt, der, wie ein Läufer beim Münster Marathon sagte, war wie sein Notenschnitt: eine glatte 6.

In Köln-Godorf erledigt sich das mit dem Laufen am Rhein und Du machst einen großen und wahrlich nicht schönen Bogen um den Hafen und die dortigen Industrieanlagen. Wenn die Häuser Köln-Godorfs und Wesselings, zumindest die an der Durchgangsstraße, nicht so hässlich wären, dann hätten diese Industrieanlagen beste Voraussetzungen für die Kür zum „Schandfleck des Ortes“. So aber müssen sich die Fünfziger Jahre Bauten an der Durchgangsstraße um diesen wichtigen Titel streiten.


In Wesseling machte ich dann eine kleine Pause in einem Kiosk, in dem ich ordentlich trank und danach zwei Riegel zu mir nahm. Etwas mehr als ein Halbmarathon waren gelaufen, knapp über 2 Stunden hatte ich dafür gebraucht, ich war zufrieden. Ich hatte keine Lust, wieder an den Rhein zu laufen und wollte einfach an der Straße bleiben. Der Fahrradweg war breit und in einem sehr guten Zustand. Aber schon kurz hinter Wesseling ärgerte ich mich über meine Idee. Der Fahrradweg war nämlich plötzlich weg. Ein Fahrradweg weg  gewissermaßen.
Aber zurück gehen wollte ich auch nicht, also lief ich ganz links auf der Bundesstraße, während es immer etwas dunkler wurde. Jeweils nach zwei Kilometern kam wieder ein Ort und damit wieder ein Bürgersteig, aber nach dem Ort war eben vor dem Ort, also wieder der Lauf auf der linken Straßenseite.
Was sich die Autofahrer wohl gedacht haben mögen?

Erst in Bornheim-Widdig fand ich eine parallele Straße, die Gartenstraße, die ewig lang war und sich durch Bornheim-Hersel fortsetzte. Dort, am Ende von Hersel, sah ich dann einen Lidl an der Hauptstraße und ich schloss messerscharf, dass dort, wo ein Lidl ist, auch ein Fahrradweg sein müsste. Und das stimmte. Noch einen Kilometer bis Bonn. Inzwischen war es schon richtig dunkel und ich rief meine Gabi an, damit sie mich abholen kommt.
Dann erreichte ich die Kölnstraße in Bonn und ich lief sie immer geradeaus. Die Kölnstraße in Bonn ist wirklich sehr lang, ich habe das als Autofahrer schon immer bemerkt, als Läufer ist sie schier unendlich. Ganz am Ende, direkt an der Kreuzung zum Kaiser-Karl-Ring, traf ich mich dann mit Gabi und so war mein Lauf nach rund 36 Kilometern zu Ende.
Das schlechte Gewissen ist für heute erst einmal weg und ich fühle mich ein wenig besser vorbereitet für den Lauf in Brugg am kommenden Wochenende. Aber einen langen Lauf will ich vorher noch machen, wahrscheinlich am Donnerstag.

Dann hat das schlechte Gewissen endgültig verloren.

Und erstens kommt es anders … und zweitens als man denkt!

Für den Braveheart Battle hatte ich in Münnerstadt ein Quartier gesucht und habe deshalb bei Google „Münnerfeld“ und „Übernachtung“ eingegeben. Ich bekam eine Liste von 5 Hotels, wobei ich eines davon anrief und sofort gebucht habe, weil der Preis stimmte. Als ich am Freitag Abend dort ankam und auf mein Zimmer geführt wurde, ging gerade die Türe zum Nachbarzimmer auf. Die Gäste neben mir waren auch Braveheart Battle – Reisende.

Die junge Dame, die aus dem Zimmer schaute, kam mir ein wenig bekannt vor, ihr Partner aber noch viel mehr. Es waren Michael Neumann und seine Freundin Susanne Holz, die zufällig im gleichen Café Hotel eingebucht waren wie ich.

Michael Neumann und Susanne organisieren Läufe wie den KiLL50, den HiLL50, den STUNT100 und in 2010 noch drei 100-Meiler wie den ESELSTREIBER oder den RUN2KILL, die Bestandteile des „German Sixpack“ sind, was aber nichts mit der gleichnamigen Portion Dosenbier zu tun hat. So kam ich zu einem netten Abendessen mit den beiden beim Münnerstädter Griechen „Taverne Dionnyos“. Und wieder habe ich begriffen, wie klein unsere Welt der Ultra-Läufer ist.

Michael Neumann im säuischen "Kampfdress". Er ist irgend etwas zwischen "Schweinchen Babe" und einem Ursaurier ...

Nach einer großen Flasche griechischen Wassers und einer riesigen Portion Bauernsalat für wirklich kleines Geld sind wir dann noch zusammen auf die Abendparty im Braveheart Battle – Zelt gegangen. Wir erlebten gleich das erste Hindernis des Braveheart Battle schon vor dem eigentlichen Lauf: die Bürgersteige waren hochgeklappt und genauso verhielt es sich mit der groß angekündigten Abendparty im Zelt. Zum Glück waren einige Vertreter der CABANAUTEN anwesend, die wenigstens ein wenig Stimmung verbreiteten. Ohne diese lustige Gruppe wäre das Zelt wohl leer gewesen. Ein Grund für mich, den Heimweg ins Hotel anzutreten.

Nach einem gemeinsamen Frühstück mit Susanne und Michael, bei dem wir uns über die halbe Ultra-Läuferwelt unterhalten haben, bin ich ins Startzelt gegangen, um meine Startunterlagen abzuholen. Völlig ungewohnt war, dass in dem großen Umschlag außer der Startnummer nur noch vier Büroklammern drinnen waren, keine Werbung, keine Pröbchen und auch keines der gefürchteten Gewinnspielchen. Und dann wurde die Zeit lange und ich war froh, dass die CABANAUTEN sich mit Sunblocker und Farbpigmenten eingerieben hatten, so war wenigstens etwas los im Zelt. Michael erstrahlte am Ende in einem neonrosa, das ihn zart und niedlich machte. Am liebsten hätte ich ihn „Babe“ genannt und ihm eine Zitronenscheibe in den Mund geschoben.

Später kamen dann mein TAR– und MdS– Laufkumpel Heiko Bahnmüller, der gleich mit einer ganzen Truppe seiner Luftwaffeneinheit erschienen ist, Bernie Conradt und seine hochschwangere Frau Sabine, der auch mit zwei Freunden da war, mein Lieblingsfotograf Klaus Duwe, den ich nicht erst seit dem fantastischen Foto im Ziel des UTMB in meine Abendgebete einschließe und ich hatte etliche nette Gespräche mit Läufern, die mir einiges über deren Laufleben erzählt haben.


Beim Start fehlte vieles.
Vor allem fehlten Starter. 596 Starter sind einfach nicht viel. Es fehlte aber auch Musik als Aufputschmittel. Es war ungewohnt ruhig und langweilig am Start und die Läuferkollegen hatten Glück, die entweder Freunde oder etwas zu lesen dabei hatten, am besten sogar beides.
Trotz der kleinen Schar an Läufern gab es keinen Massenstart, sondern es wurde in Gruppen gestartet, um nicht den Stau am ersten Hindernis zu haben, der vom StrongManRun her berühmt und berüchtigt ist. Ich startete mit Bernie und seinen Freunden ganz hinten und hatte auch vor, bei den Vieren zu bleiben. Aber schon beim ersten Hindernis, einer Flußdurchquerung, habe ich die Jungs nicht mehr gesehen und musste mich also alleine auf die lange Strecke wagen.

Nach dem ersten Hindernis kam die 6,5 Meter hohe Wand, vor der ich schon ein wenig Sorge hatte. Mir gingen immer Bilder durch den Kopf von Bundeswehr-Übungen, wo man sich an solchen Wänden hochziehen muss. Und das wäre überhaupt nicht mein Ding gewesen. Aber diese Wand war einfach, fast lächerlich einfach. Und schon nach zwei, drei Hindernissen habe ich den Lauf geistig als „gut gemeint“ abgehakt. Es war mir zu dieser Zeit einfach zu wenig anspruchsvoll und ich dachte, dieses Rennen schnell zu Ende zu bringen und dann zur Tagesordnung überzugehen.

Dass mich der erste Eindruck getäuscht hat, sei schon jetzt verraten.

Es ging zwei Kilometer weg von Münnerstadt und dann, nach einer erneuten Flußquerung, wieder zwei Kilometer zurück. Und dann kam die lange Schleife und die anspruchsvollen Hindernisse warteten auf uns.
Erwähnen will ich vor allem die selbst gebastelte Brücke aus labilen Holzscheiten, die es geschafft hat, mich in Wild-West-Manier abzuschütteln und so kam ich zu meinem Tauchgang und zu meinem Szenen-Applaus. Die Tauch-Einlage war nicht schlimm, eklig aber war es, aus diesem Wasser wieder heraus zu kommen. Danke an dieser Stelle dem Läuferkollegen, dessen helfende Hand dafür gesorgt hat, dass ich nicht auch jetzt noch in diesem Loch zubringen muss.


Auch die Hindernisreihe mit den Stromschlägen seien lobend erwähnt. Ich selbst bin dort zwar nicht geweckt worden, aber Heiko erzählte mir im Ziel, dass er ein paar Engelchen singen hörte, als er Kontakt mit den Schnüren hatte. Was streckt Heiko auch seinen Hintern so hoch?


Und auch die vier tiefen Löcher verdienen eine lobende Erwähnung. Da haben die Veranstalter-Jungs wohl lange gegraben, um so tiefe Löcher zu fabrizieren, deren Wände so steil und rutschig waren, dass ich im ersten Loch lange überlegt habe, wie ich da wohl wieder heraus komme. Nach vier dieser Übungen war ich wirklich gezeichnet, vor allem, weil diese Löcher ganz oben auf dem Berg waren. Und dieser Berg muss auch erwähnt werden.


Natürlich hatte ich im Vorfeld gelesen, dass es irgendwann 3,5 Kilometer bergauf gehen würde, aber dieses bergauf schien harmlos. Erst war es eine längere Straße, dann eine flach ansteigender Wiese, die aber sehr matschig war und dadurch Kraft gekostet hat. Und dann kam wieder ein Feldweg mit einem relativ wenig anspruchsvollen Hindernis, eine schmierige Strecke einen Bach entlang. Und dann musste wieder gerobbt werden, gerobbt bis zu ihm, zu dem Berg.
Im Braveheart Battle – Forum habe ich ein paar Kommentare gelesen, die sich diesen Berg weg gewünscht haben, ich liebte ihn. Beim StrongManRun haben wir stets angemerkt, dass die Laufpassagen zu kurz kamen. Und jetzt wollen wir es einfach und bequem haben?
Beim ToughGuy wiederum gab es das Hindernis „Slalom“, ein steiler Anstieg auf einen Hügel, der dann gleich wieder runter und wieder rauf gelaufen wird, insgesamt zehn Mal ein scharfer kurzer Anstieg, der die ToughGuys in zwei Lager teilte.
Die Läuferfraktion durfte weiterlaufen, die „Wenig-Läufer“ mussten eine Ereigniskarte ziehen, auf der stand: „Du hast Muskelkrämpfe in den Waden. Gehe nicht weiter, ziehe nicht auf Los. Du musst eine Runde aussetzen!“

Der Berg war hart im Anstieg, steil, so steil, dass ich mich in Schwäbisch Gmünd beim „Schwäbische Alb (Ultra-)Marathon“ wähnte. Und dann, endlich oben, kamen die Löcher, die mich vor so große Probleme stellten. Und wenn ich beim Aufstieg noch dachte, dass mich das Tempo machen beim Bergablaufen glücklich machen würde, dann sah ich mich mal wieder getäuscht. Es war steil, stramm durch den Wald, rutschig und glitschig, keine Chance, Zeit aufzuholen.
Es war ein Stück Laufstrecke in bester Trail-Manier und ich war glücklich. Endlich etwas für Läufer! Und ich wusste, dass es von jetzt an leicht werden würde, zumindest leichter, weil es tendenziell berab gehen würde, die Schleife noch zu Ende und dann noch einmal die 4 Kilometer lange Anfangsschleife, ein paar Hindernisse noch, die alles nicht allzu wild waren.

Aber der Berg hatte auch die Mitstreiter des Braveheart Battle getrennt. Nur wenige Läufer waren übrig geblieben, die mit mir noch laufen konnten, viele schalteten um auf das Gehen und sie verwandelten sich in Hindernisse, in Slalomstangen, die ich teilweise bedauert habe und denen ich versucht habe, mit ein paar motivierenden Worten Unterstützung zu geben.
Bei einem der letzten Hindernisse rief mir ein Passant zu: „Du siehst noch gut aus!“ Ich lachte und antwortete, dass ich jetzt, wo ich auf die 30 zugehen würde, mich richtig gut fühlen würde. Er traute wohl seinen Ohren nicht und stand mit offenem Mund da, nur die junge Lady neben ihm war schlagfertig und fragte zurück: „Zum wievielten Mal?“

Beim Überqueren der 6,5 Meter hohen Wand, die bei den ersten beiden Malen noch niedrig und wenig anspruchsvoll schien, hatte ich aber mehr Mühe und ich fragte mich, ob die Organisatoren in der Zwischenzeit noch ein paar Meter aufgestockt hatten. Beim vierten und letzten Überqueren merkte ich durch ein Ziehen im Oberschenkel, dass ich kurz vor dem Krampf war. Und das ist selten bei mir. Es spricht für die Organisatoren und dafür, dass ich die Strecke viel zu schnell in eine falsche Schublade gesteckt habe.

Die erste von insgesamt vier Überquerungen der 6,5 Meter hohen Wand. Und jedes Mal wurde sie höher ...

Es war schon ein gutes Stück Arbeit gewesen, zudem war die Strecke laut meinem GPS Protokoll 20,5 Kilometer lang, also rund zwei Kilometer länger wie ausgeschrieben. Mein Ziel, unter der Marke von 2:30 Stunden zu bleiben, habe ich aber dennoch erreicht. Meine Uhr blieb bei 2:27 Stunden stehen, mal sehen, ob sich das mit dem offiziellen Resultat deckt.
Ganz zum Schluss, nachdem ich erst die hart erarbeitete „Medal of Honor“ erhalten und dann ein Plastiktüte über den Kopf gestülpt bekommen habe, musste ich stoppen und eine nette Lady vom Roten Kreuz schob mir ein Thermometer ins linke Ohr, um meine Körpertemperatur zu messen. Es waren 33,6 Grad – und das war durchaus normal nach diesen Strapazen. Auf welche Temperaturen die Kollegen heruntergekommen waren, die erst zum Ende der Veranstaltung eintrudelten, will ich gar nicht wissen.

Mir jedenfalls ging es trotz der 33,6 Grad gut, kein Vergleich mit dem Zittern und dem Verschütten des warmen Kakaos beim ToughGuy. Welche Körpertemperatur ich damals im Ziel hatte, will ich besser auch gar nicht erst wissen. Oft ist es besser, wenn man nicht allzu viel weiß …


Am Ende sind aus 596 Startern 410 Bravehearts geworden, 186 Startern verbleibt die traurige Erkenntnis, dass auch vermeintlich kurze Läufe Dir alles, aber auch wirklich alles abverlangen können. Aber sind wir nicht genau dafür dort angetreten?

Fotos vom Lauf gibt es unter anderem hier: http://www.lauf-news.de/Bilder_Rockstar_Braveheart_Battle_2010.aspx

Bernie Conradt und seine Freunde nach dem Zieleinlauf im Zelt.

Braveheart Battle in Münnerstadt – mehr Arbeit für die Bestatterschule?

In der fränkischen Stadt Münnerstadt befindet sich nicht nur das Bundesausbildungszentrum Bestatter, sondern dort gibt es auch 30 Gräber, an denen niemals Trauernde stehen ...

Ob die Veranstalter des Braveheart Battle gerade Münnerstadt als Schlachtfeld ausgewählt haben, weil es dort eine Bestatterschule gibt? Im Zweifel hat das für uns Teilnehmer ja Vorteile, es entstehen nur geringe Wartezeiten, um nach dem Scheitern auf dem „Battlefield“ in die weiche, warme Erde zur letzten Ruhe gebettet zu werden. Was in diesem Fall wohl auf den Grabsteinen stehen würde?
Andererseits kann eine Beerdigung in Münnerstadt auch ein echtes Problem werden. Wenn die Schüler der Bestatterschule sich nicht sicher sind in dem, was sie tun, kann das übel enden.

Nicht übel enden aber wird unser Kampf auf dem Schlachtfeld gegen die Barrikaden, gegen kaltes Wasser, zähen Schlamm und gegen uns selbst. Und härter als die „langen Kanten“ im derzeitigen Schnee kann es ja eigentlich auch nicht werden. Gespannt bin ich, wie die Abschnitte sein werden, wo wir durch den Schlamm robben müssen. Beim ToughGuy sind nur wenige Zeitimeter über Dir Metalldrähte gespannt, gute Gründe, den Kopf auch tief unten zu halten und immer wieder von dem teigigen Schlamm zu kosten.

Beim ToughGuy gab es auch etwas höher gehängte Netze, die scheinbar leichter zu bewältigen sind. Sind sie aber nicht, weil ruckzuck eine Schnur des Netzes einen roten Striemen auf der Stirn hinterlässt und Dein Kopf gleichzeitig in den Nacken gestoßen wird. Noch nach mehr als einem Jahr denke ich an den Schmerz, den schon das erste Netz bei mir verursacht hat. Danach habe ich mir immer einen groß gewachsenen Vorläufer ausgesucht und bin hauteng hinter ihm unter den Netzen durchgelaufen, das hat geholfen.
Das Risiko aber war, dass sich Deine Nase, wenn der Vorläufer überraschend stehen geblieben ist, mitten in der Po-Ritze dieses Läufers bohrt und Deine Wangen nehmen unangenehmen Kontakt mit den Po-Backen von ihm auf. Aber besser als einen weiteren Striemen zu riskieren. Es riecht zwar, aber es tut nicht weh.

Gespannt bin ich auch darauf, ob wir durch Wasser laufen, im Wasser schwimmen oder sogar im Wasser tauchen müssen. Sicherlich wird dieses, bestimmt unappetitlich schmutzige Wasser Mitte März nicht nur wenige Grad über dem Gefrierpunkt kalt sein, das wird den Kontakt mit dem kühlen Nass angenehmer machen.

Ob aber die Veranstalter angenehmer sein werden als Mr. Mouse vom ToughGuy oder die professionellen Kollegen vom StrongManRun wage ich zu beweifeln. Während die Veranstaltungsagentur des StrongManRuns mit dem „Ausbilder Schmidt“ einen kabarettistischen Bundeswehr-General engagieren, der Dich mit liebevollen Worten wie „Los Du Lusche!“ motiviert, sind die Veranstalter des Braveheart Battle selbst und wirklich Drill-Inspektoren der „Truppe“.
Die Liegestützen, die wir machen müssen, wenn eine Übung misslingt, machen mir schon jetzt Kopfschmerzen und sie sind wohl noch die geringsten Strafen, die uns blühen, wenn wir schwach und ausgelaugt wirken.

Noch müssen wir harte 28 Tage, exakt einen Monat, warten, bis wir erst auf dem Schlachtfeld in Münnerstadt Erfolg haben und siegen werden, um dann eines der dreißig räber in Münnerstadt zu besichtigen, an denen niemals getrauert wird, weil es ja nur Übungsgräber sind.

Wir jedenfalls werden auch nicht trauern, sondern ein oder zwei der leckeren oberfränkischen Biere im Ziel austrinken, nicht um diese zu genießen, sondern, um denen zu gedenken, die am 13. März 2010 auf dem Schlachtfeld in Münnerstadt aufgeben müssen …
Und wir trinken auf die Sinnsprüche, die im Bundesausbildungszentrum Bestatter an der Wand hängen, so beispielsweise zwischen Raum 1.16 und der Übungskapelle:

„Den eigenen Tod immer ein bisschen im Auge behalten: das beruhigt und erfrischt zugleich.“ Oder:
„Meine Tante antwortete mir neulich auf die Frage, ob sie Angst vor dem Tode habe: ›Nein, nein. Nur ein bisschen Reisefieber.‹“

BraveheartBattle 2010 – ich freue mich darauf!

18 Kilometer durch Matsch und Schlamm - aber mit den besten Freunden!

Der 13. März 2010 wird für die Tapfersten der Tapferen ein ganz besonderer Tag sein. Ein Tag, an dem die ToughGuys und die StrongMen zu Bravehearts werden können!

Es ist der Samstag knapp drei Wochen, bevor es Richtung Marokko zum MdS (Marathon des Sables) gehen wird, der Samstag, der kein normaler Samstag sein wird. Wieder werde ich viele Freunde treffen, Mädels und Jungs, die sich beim UTMB bewährt haben, die nonstop 166 Kilometer um den MontBlanc gelaufen sind und dabei 9.400 positive Höhenmeter bezwungen haben.
Mädels und Jungs, die eisenhart scheinen und das bei unzähligen Marathons und Ultra-Marathons bewiesen haben – und doch werden wir alle zittern!

Zittern, ob wir auch dieser Prüfung gewachsen sein werden: dem Braveheart Battle 2010!

Das Battlefield: 18 Kilometer sind zu absolvieren und unzählige Hindernisse und Barrikaden sind zu überwinden. Dreck wird gefressen werden, wie die Säue werden wir uns im Schlamm suhlen und durch kaltes und trübes Wasser waten. Wir werden über Hindernisse klettern, den einen oder anderen Hieb abbekommen und ohne Blessuren wird der Tag nicht zu Ende gehen – aber wir werden Spaß haben!

Hindernisse mit so wohlklingenden und romantischen Namen wie Loch Ness, Brave Wall, Creep Trench, Step Peel, Hell Pipes, Sludge Zone, Hoop Tomb, Soapy Rope, Hamburger Hill, Water Zone, Iron Curtain, Riverdance, Woodpecker oder Straw Hump versprechen all das Schöne, das Weicheier hassen: Kälte, Pein und Krämpfe!

Szene aus dem ToughGuy in England - so schön soll es auch beim BraveheartBattle werden!

Der Höllenparcours wird zumindest mich an die psychischen und physichen Grenzen bringen – das hoffe ich zumindest.
Mein Maßstab für die Qualität dieses Events wird zweifelsohne der ToughGuy im englischen Wolverhampton sein, die Erinnerung an zwei Dosen Melkfett im Gesicht und auf dem Körper, an das häufige Tauchen in Wasser am Gefrierpunkt und an das unkontrollierte Zittern im Ziel bei diesem Event sind bei mir ja noch allgegenwärtig. Von dem heißen Kakao, den es im Ziel gab, habe ich zumindest die Hälfte bei diesen Zitterattacken verschüttet!

Der Veranstalter des BraveheartBattle, das PAS-Team, hat sich einiges ausgedacht und hat uns Schweiß, Schmerzen und Spaß garantiert! Wenn Du also mit Grace, Bernie, Kurt und mit mir leiden willst, dann sei dabei!

All das werden wir unter den Augen von Thomas D, dem „real Braveheart“ tun, angefeuert von Musik und einem hoffentlich großen und begeistertem Publikum. Und stattfinden wird dieser Lauf in der schönen fränkischen Stadt Münnerstadt. Als gebürtiger Franke habe ich zwar nicht erwartet, diese Region bald wegen so einer schweißtreibenden Sauerei zu besuchen, aber ich freue mich, dass ich nun das Frankenland gedanklich nicht nur mit Lebkuchen, diverse Biersorten und Nürnberger Rostbratwürste verbinden kann, sondern dass dieses nordbayrische Gebiet auch für die angenehmen Seiten des Lebens steht, für Blut, Schweiß und Erde. Und natürlich auch für die Medal of Honor, die das bestätigen wird, dass ich dieses Battelfield am 13. März als Braveheart verlassen haben werde.

Wetten wir, dass ich das schaffe?

Edit: ich habe am 27. Januar einen Artikel über die „Mutter des BraveheartBattle“, über den „ToughGuy“ geschrieben. Interessiert? Dann klicke hier …

Edit 2: ich habe am 13. Februar 2010 einen ergänzenden Artikel über das „BraveheartBattle“ geschrieben. Du willst ihn lesen? Dann klicke hier …

Edit 2: ich habe am 10. März 2010 ein letztes Update über das „BraveheartBattle“ geschrieben. Etwas zum lachen oder zumindest zum lächeln! Klicke hier …

BRAVEHEART Battle – … durch die Hölle gehen!

15 Kilometer durch Matsch und Schlamm - aber mit den besten Freunden!

15 Kilometer durch Matsch und Schlamm - aber mit den besten Freunden!

BraveheartBattle 2010 – … durch die Hölle gehen:

Der 15-Kilometer-Höllenlauf für die Tapfersten der Tapferen! Der BraveheartBattle, ein höllischer 15-Kilometer-Fun-Lauf quer durch die fränkische Wildnis, wird es uns und jedem zeigen! Am 13. März 2010 steigt der spektakuläre Event, bei dem Weicheier definitiv nichts zu suchen haben und auch die härtesten Männer und Frauen an ihre physischen und psychischen Grenzen stoßen. Auf uns Teilnehmer wartet ein echter Höllenparcours. Bei dem mörderischen Lauf durch die präparierte Strecke fordert der Battle uns Bravehearts durch etliche natürliche und künstliche Hindernisse heraus. Wir müssen durch Schlamm und Dreck, tiefe Gräben und über hohe Barrikaden. Überall lauern Herausforderungen, die nur mit Mut, Ausdauer, Kraft, Härte und dem eisernen Willen anzukommen bewältigt werden können – der Veranstalter hat sich einiges ausgedacht. Schweiß, Schmerzen und Spaß garantiert!

Die Strecke muss in einer Zeit von maximal 3 Stunden bewältigt werden, wer das schafft, ist offiziell ein Braveheart und bekommt nach dem Battle die Medal of Honor, die das bestätigt. Wer später ins Ziel kommt, ist tough, aber kein Braveheart und wird in der Ergebnisliste nicht unter den offiziellen Bravehearts gelistet. Sieger ist, wer die kürzeste Zeit für die Strecke braucht.

Grace, Bernie, Kurt und ich sind schon angemeldet – aber Achtung: wenn auch Du teilnehmen willst, dann musst Du schnell sein, denn es können nur 4.996 weitere Bravehearts mitmachen! Die Startgebühr beträgt 54 Euro inklusive Starterpack und T-Shirt. Veranstaltungsort ist Münnerstadt in Unterfranken.

Anmelden kannst Du Dich hier!

Samstag, 09. Januar 2010 – Ergänzung – ich habe einen ergänzenden Artikel über dieses Event geschrieben. Lies ihn hier: Braveheart Battle 2010 – ich freue mich darauf!

Edit: ich habe am 27. Januar 2010 einen Artikel über die „Mutter des BraveheartBattle“, über den „ToughGuy“ geschrieben. Interessiert? Dann klicke hier …

Edit 2: ich habe am 13. Februar 2010 einen ergänzenden Artikel über das „BraveheartBattle“ geschrieben. Du willst ihn lesen? Dann klicke hier